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Hohe Energiepreise belasten Eon - Profitiert im Nicht-Kerngeschäft

10.08.2022 | 13:51

(neu: Aussagen aus Telefonkonferenz zu Preisentwicklung und Kernkraft, weitere Analystenstimme, Kurs aktualisiert)

ESSEN (dpa-AFX) - Der Energiekonzern Eon ist weiter stark von den hohen Strompreisen beeinflusst. Diese sorgen für positivere Erwartungen im Nicht-Kerngeschäft, sowie hohe Umsätze auf Konzernebene, drücken aber auch auf das operative Ergebnis. Anders als im Auftaktquartal konnte Eon nun aber einen Teil der gestiegenen Kosten an die Kunden weitergeben. Im Ergebnis werde dies jedoch erst vollständig in der zweiten Hälfte des Jahres sichtbar werden, teilte der Dax-Konzern am Mittwoch in Essen mit. Konzernchef Leonhard Birnbaum nannte es insgesamt "ein solides Halbjahresergebnis". Die Aktie legte am Mittwoch eine Berg- und Talfahrt hin.

Der Kurs legte nach einem schwachen Start zeitweise zu und war damit zwischenzeitlich so teuer wie seit Mitte Juni nicht mehr. Zuletzt war die Aktie wieder ein Prozent im Minus. Verglichen mit dem Jahrestief bei 7,716 Euro von Anfang Juli notiert sie damit aber wieder ein Fünftel höher. Analysten äußerten sich am Mittwoch zufrieden.

Die Zahlen stimmten zuversichtlich, schrieb Vincent Ayral von der US-Bank JPMorgan. Auch sein Kollege Alberto Gandolfi von der US-Investmentbank Goldman Sachs lobte: Der Energiekonzern habe die Erwartungen solide übertroffen. Er erwartet, dass sich die beschlossene Gasumlage positiv auf Eon auswirken wird. Damit verringere sich das größte Risiko für den Energiekonzern merklich, ergänzte Analyst James Brand von Deutsche Bank Research.

Bis Ende Juni ging der bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) von Eon um 15 Prozent zurück auf 4,1 Milliarden Euro, auch weil der Vorjahreszeitraum von positiven Sondereffekten beeinflusst war. Den größten Anteil trug erneut das Netzgeschäft bei, das jedoch dieses Jahr bislang durch milderes Wetter und höhere Kosten für Netzverluste belastet wurde.

Zu den sogenannten Netzverlusten kommt es, weil Netzbetreiber verpflichtet sind, Energienetze mit einer gewissen Grundspannung zu versorgen. Dafür wird auch Strom am Markt zugekauft. Aktuell ist dieser sehr teuer, was die Ergebnisse bei Eon drückt. Die Belastungen konnte der Konzern im ersten Halbjahr jedoch teilweise im deutschen Netz ausgleichen.

Im Bereich Kundenlösungen konnte Eon die hohen Preise bereits in Teilen weitergeben. Das Segment legte im zweiten Quartal kräftig zu, was die Analysten positiv bewerteten. Auf Halbjahressicht blieb aber auch das Segment hinter den Vorjahreswerten zurück. Die Essener stellen in dem Geschäftsbereich die Lieferung von Energie sowie Energie-Konzepte für Städte und Industrie bereit.

Für die kommenden Monate rechnet Eon als Deutschlands größter Energieversorger mit weiter steigenden Strom- und Gaspreisen für Endkunden. Preisdruck herrsche in allen Märkten, sagte Finanzvorstand Marc Spieker in einer Videokonferenz. "Das einzige, was sich unterscheidet, ist, wie schnell werden diese Preissteigerungen dann umgesetzt." Dass sie am Ende dann kommen müssten, stehe außer Frage.

Eon hatte im März angekündigt, die Preise anzuheben und dies mit stark gestiegenen Großhandelspreisen für Energie begründet. "In Deutschland wurde der Großteil dieser Preiserhöhungen bereits durchgeführt oder angekündigt", sagte Spieker. Wann es eine nächste Erhöhung gebe, sei Spekulation, sagte Chef Birnbaum. Dies hänge etwa von der Preisentwicklung im Großhandel, von der Nachfrage und von der Höhe der von der Bundesregierung geplanten Gasumlage ab.

Eon ist seit 2016 vor allem noch als Netzbetreiber und Dienstleister von Energie tätig. Damals wurde die Erzeugung, der Handel mit Energie sowie die Aktivitäten in Russland in der eigenständigen Gesellschaft und dem heutigen MDax-Konzern Uniper ausgegründet.

Auf Konzernebene sank der bereinigte Überschuss um ein Fünftel auf 1,4 Milliarden Euro. Die Nettoverschuldung ging von 38,8 Milliarden Euro zum Jahresende 2021 auf jetzt 37,4 Milliarden zurück. Dieser Zugewinn an finanziellem Spielraum ist laut Eon vor allem das Ergebnis der gestiegenen Zinsen, die zu einer Verringerung der Pensionslasten führen. Außerdem war auch der operative Mittelzufluss im zweiten Quartal wieder positiv.

In seinen Kerngeschäften bestätigte Eon die Jahresprognose. Im Nicht-Kerngeschäft erwartet das Management dank der gestiegenen Energiepreise jetzt 200 Millionen Euro mehr und hob die Spanne für das bereinigte operative Ergebnis auf 0,8 bis 1 Milliarde Euro an. In dem Bereich bündelt Eon den Rückbau der deutschen Kernkraftwerke, die von der Einheit Preussenelektra gesteuert werden, sowie das Erzeugungsgeschäft in der Türkei.

Dabei gab sich das Management am Mittwoch zurückhaltend zur Frage eines Weiterbetriebs seines Atomkraftwerks Isar in Niederbayern, signalisierte aber gleichzeitig Gesprächsbereitschaft. Seit Jahren bereite Eon sich technisch und organisatorisch auf die Stilllegung und den Rückbau der Kernkraftwerke vor. "Sollte die Bundesregierung im Rahmen des laufenden Stresstests zu einer Neubewertung der Lage kommen, dann sind wir zu Gesprächen bereit", sagte Spieker.

Vorstandsvorsitzender Birnbaum betonte, dass die Planung den Stillstand vorsehe: "Wir haben keine Planung für einen Weiterbetrieb in welcher Art auch immer. Wir kennen auch die Randbedingungen eines solchen Weiterbetriebes nicht. Explizit: Wir haben dazu keine Zahlen, wir haben auch keine Rechnungen gemacht."/lew/tob/mis/jha/


© dpa-AFX 2022
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