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ENERGIE-BLOG/Eon fordert gleichmäßige und berechenbare Lastenverteilung

23.06.2022 | 14:30

Kommentare, Einschätzungen und Entwicklungen zur Energieversorgung und -sicherheit in Deutschland:

Eon fordert gleichmäßige und berechenbare Lastenverteilung 

Der Energiekonzern Eon hat die Entscheidung der Bundesregierung, die Alarmstufe auszurufen, angesichts der aktuellen Reduktion der russischen Gasflüsse nach Deutschland und den damit verbundenen Unsicherheiten als nachvollziehbar bezeichnet. In der momentanen Situation sei es entscheidend, dass die Bundesregierung für ein mögliches Szenario einer erheblichen Reduktion der Gasimportmengen die erforderlichen Rahmenbedingungen schaffe, um die Handlungsfähigkeit der relevanten Akteure sicherzustellen und die Märkte und Gasversorgung zu stabilisieren. Für den Fall, dass die Bundesnetzagentur eine erhebliche Reduktion der Gesamtgasimportmengen nach Deutschland feststellt, sollten die Mehrkosten aus einer Ersatzbeschaffung für wegfallende Gasimporte gleichmäßiger und berechenbarer verteilt werden, fordert Eon.

BGA: Groß- und Außenhandel bei Energieverteilung berücksichtigen 

Für den Groß- und Außenhandel ist es laut Verbandspräsident Dirk Jandura wichtig, "dass die Bundesregierung sich strategisch und abgewogen auf hoheitliche Maßnahmen wie Abschaltungen vorbereitet". Die Last möglicher Gas-Rationierungen müsse von allen Akteuren gemeinsam getragen und der Beitrag zur Wertschöpfung beachtet werden, sagte der Chef des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA). Der Groß- und Außenhandel verfüge über eng verzahnte Lieferketten, die die Versorgung der Bevölkerung mit Waren sicherstelle. "Dies muss bei der Lastenverteilung berücksichtigt werden, um die weitere Versorgung nicht zu gefährden." Die Groß- und Außenhändler mit ihrer Erfahrung in der Organisation von Lieferketten könnten auch bei der Beschaffung anderer Energieträger helfen.

Auch VCI ruft nach fairer Lastenverteilung 

Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) hat ebenfalls dazu aufgerufen, die Lasten fair zu verteilen. "Die Bundesregierung agiert verantwortlich und geht schrittweise voran", sagte Hauptgeschäftsführer Wolfgang Große Entrup. Die politisch getriebene Reduktion der russischen Gaslieferungen stelle Gesellschaft und Industrie vor immer gewaltigere Herausforderungen. "Die damit verbundenen Lasten müssen fair verteilt werden", forderte er. Daran arbeite die Bundesregierung im Austausch mit den Betroffenen unter Hochdruck. Es gelte, ein transparentes Verfahren zu entwickeln, dass die unvermeidlichen Lasten so gerecht und erträglich wie möglich auf alle Gasverbraucher verteile.

DIHK dringt auf fairen Ausgleich 

Der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Peter Adrian, betonte, jetzt sei "bei den unvermeidbaren Kostenbelastungen ein fairer Ausgleich zwischen den Gasversorgern und den Gaskunden" nötig. Sonst bestehe die Gefahr, dass insbesondere Unternehmen in der energieintensiven Industrie ihre Produktion einstellten und in der Folge Insolvenzen drohten. "Zwar ist die Versorgung mit Gas kurzfristig noch gesichert, dennoch sind die Unternehmen über die Branchen hinweg in allerhöchster Sorge", erklärte er. Es sei gut, dass die Regierung die Weitergabe der höheren Gaspreise an die Kunden trotz bestehender Verträge aktuell nicht ermögliche.

BDEW: Handlungsfähigkeit notfalls kurzfristig sichern 

Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) hat die Ausrufung der Alarmstufe als "richtig" bewertet. "Derzeit ist die Versorgung gewährleistet, aber wir müssen unseren Blick auf den kommenden Winter richten", sagte die Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung, Kerstin Andreae. Die Handlungsfähigkeit der Unternehmen müsse "bei Bedarf sehr kurzfristig gesichert werden können, damit sie die erforderlichen Gasmengen trotz extrem steigender Börsenpreise beschaffen und liefern können". Die Auswirkung auf die Endkundenpreise lasse sich derzeit noch nicht genau abschätzen. "Klar ist, dass aufgrund des ohnehin sehr hohen Börsenpreisniveaus der Druck auf die Gaspreise weiter steigen wird."

VDMA fordert faire Lastenverteilung bei Gasmangel 

VDMA-Hauptgeschäftsführer Thilo Brodtmann fordert eine faire Lastenverteilung bei dem sich abzeichnenden Gasmangel. "Der Name der Warnstufe, die das Wirtschaftsministerium heute angekündigt hat, spricht Bände: Alle Beteiligten müssen alarmiert sein über die Situation in der Gasversorgung. Die Gefahr ist real, dass wir in eine Unterversorgung und damit in ein Rationierungsregime hineinlaufen." Wichtig sei daher, dass sich die Regierung und natürlich auch die Industrie schnell ein besseres Bild der Versorgungslage verschafften. Der mittelständische Maschinen- und Anlagenbau unterstütze eine faire Lastenverteilung, die einzelne Gasverbrauchergruppen nicht überfordere. Dies sollte entlang der Versorgungs- und Verbrauchskette organisiert werden.


Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/brb/kla

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