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Post vor harter Tarifrunde - Verdi will 15 Prozent mehr Lohn

21.11.2022 | 14:57
ARCHIV: Verdi-Verhandlungsleiterin Andrea Kocsis bei einer Pressekonferenz

Die Teuerungsrate in Deutschland liegt mit 10,4 Prozent so hoch wie seit 1951 nicht mehr, weil Energie infolge des russischen Kriegs gegen die Ukraine deutlich teurer geworden ist. Auch Lebensmittel kosten inzwischen erheblich mehr.

Düsseldorf (Reuters) - Für die Deutsche Post könnte das Jahr 2023 mit einem Tarifkonflikt beginnen.

Die Gewerkschaft Verdi forderte am Montag für die rund 160.000 Tarifbeschäftigten des Bonner Konzerns 15 Prozent mehr Lohn bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Die Post wies die Forderung umgehend als "in der genannten Höhe realitätsfern" zurück. Verhandlungen sollen im Januar beginnen. Zum Jahreswechsel endet auch die Friedenspflicht bei der Post.

"Unsere Mitglieder erwarten den Inflationsausgleich und darüber hinaus eine Beteiligung am Unternehmenserfolg", sagte Verdi-Verhandlungsleiterin Andrea Kocsis nach dem Beschluss der Tarifkommission. Die Verhandlungen sollen nun am 6. Januar beginnen. Kurz zuvor endet die Friedenspflicht bei der Post. "Streiks sind ab Januar 2023 damit nicht ausgeschlossen", hatte Kocsis bereits in einem Schreiben an die Verdi-Mitglieder angekündigt. Ein Abschluss müsse "deutlich über den Tarifabschlüssen der letzten Jahre liegen." "Bei den anstehenden Tarifverhandlungen wird es wichtig sein, dass wir die Balance zwischen Lohnsteigerungen für unsere Beschäftigten und wirtschaftlicher Tragfähigkeit für das Unternehmen finden", unterstrich dagegen die Post.

Die Post und Verdi hatten sich zuletzt im September 2020 auf Lohnerhöhungen verständigt. Die Einigung sah damals bei einer Laufzeit von 28 Monaten unter anderem vor, dass die Löhne und Gehälter zum 1. Januar 2021 um drei Prozent und am 1. Januar 2022 noch einmal um zwei Prozent stiegen.

Die Post fährt den Löwenanteil ihrer Gewinne längst außerhalb des traditionellen Briefgeschäft in der Bundesrepublik ein. Insgesamt erwartet die Post im laufenden Jahr einen operativen Gewinn (Ebit) von 8,4 Milliarden Euro, das Brief- und Paketgeschäft in Deutschland soll dazu rund 1,35 Milliarden Euro beitragen. Beim Brief kämpft der Konzern mit sinkenden Sendungsmengen und Erträgen bei steigenden Energie-Kosten. Zudem häuften sich zuletzt Beschwerden von Kunden. An der Preisschraube können die Bonner aber vorerst nicht drehen. Denn das Porto etwa für den Standardbrief von derzeit 0,85 Euro ist vom Regulierer Bundesnetzagentur planmäßig bis Ende 2024 festgeschrieben worden. Deshalb könne der Konzern "Kostensteigerungen nicht einfach an unsere Kunden weitergeben", sagte ein Sprecher.

(Bericht von Matthias Inverardi, redigiert von Olaf Brenner. Bei Rückfragen wenden Sie sich bittean unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)


© Reuters 2022
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