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Deutsche Post : Post sieht sich für Verteilung von Corona-Impfstoff gerüstet

27.05.2020 | 07:32
A Deutche Post sign stands in front of the Bonn Post Tower in Bonn

- von Matthias Inverardi

Die Kontraktlogistik-Sparte der Deutschen Post steht bereit, einen möglichen Impfstoff gegen das Corona-Virus zu verteilen.

"Wir haben die dafür nötige Infrastruktur und die globale Vernetzung", sagte der Chef der Sparte, Oscar de Bok, in einem am Dienstag veröffentlichten Reuters-Interview. "Da wir bereits mit vielen Kunden aus der Pharmabranche zusammenarbeiten, kennen wir die Bedürfnisse und Ansprüche", betonte er. "Wir haben alles, was man für die Verteilung eines Impfstoffs braucht." Die Sparte betreibt weltweit über 180 auf die Bedürfnisse der Pharma-Industrie zugeschnittene Standorte, in denen empfindliche Medizinprodukte etwa in verschiedenen Temperaturzonen gelagert und verpackt werden können. De Boks Sparte hatte mit rund 160.000 Mitarbeitern im vergangenen Jahr rund zehn Prozent ihres Umsatzes von 13,4 Milliarden Euro mit der Pharma-Industrie eingefahren.

Wegen der schweren Folgen der Pandemie arbeiten weltweit mehr als 100 Projekte unter Hochdruck an einem Impfstoff gegen das neuartige Coronavirus. Viele Experten rechnen damit, dass es zwölf bis 18 Monate dauern kann, bis ein sicherer und wirksamer Impfstoff zur Verfügung steht. Insgesamt wachse das Geschäft mit der Pharma-Industrie, sagte de Bok. In Europa habe die Sparte in der Corona-Krise etwa auch in besonders betroffenen Regionen wie Italien oder Spanien die Logistik für Feldlazarette und Intensivstationen aufgebaut. In einigen Ländern sei auch an der Verteilung von Corona-Tests beteiligt.

Die Post-Sparte ist auf dem Markt für Kontraktlogistik nach eigenen Angaben führend, Nummer zwei ist die US-amerikanische XPO vor Kühne+Nagel. Die Logistiker übernehmen Lieferketten für ihre Kunden - sie bearbeiten, verpacken und versenden Güter für die Auftraggeber. Die Post-Sparte Supply Chain arbeitet dabei für zahlreiche Branchen - neben der Pharma-Industrie sind dies auch Händler, Modefirmen, Technologie-Unternehmen oder die Automobilbranche. Sie ist damit auch ein Gradmesser für die wirtschaftliche Entwicklung wie etwa die Folgen der Corona-Pandemie.

LIEFERKETTEN WERDEN IN DER KRISE FLEXIBLER

"In der Corona-Krise zeigte sich quer über alle Kontinente ein Muster im Konsumentenverhalten: Zunächst zog die Nachfrage nach Lebensmitteln und Hygieneartikeln sprunghaft an - ebenso die Nachfrage nach Produkten aus dem medizinischen Bereich", sagte de Bok: "Gleichzeitig brach das Geschäft mit Luxusgütern und Mode, aber auch die Produktion in der Automobilindustrie ein." Inzwischen habe sich die Nachfrage nach Lebensmittel auf hohen Niveau stabilisiert, ebenso das Geschäft mit der Pharmaindustrie. "Aktuell sehen wir aber eine Erholung in der Autoindustrie", sagte de Bok. "Der Tiefpunkt liegt hinter uns." Durch die Krise der Autohersteller hatte auch seine Sparte Federn lassen müssen. Rund 16 Prozent der Umsätze stammten im vergangenen Jahr aus der Branche, im ersten Quartal gingen die Erlöse der Sparte um knapp zwei Prozent zurück. Supply Chain arbeitet profitabel, die Ebit-Marge will de Bok bei fünf Prozent halten - bereinigt um die Effekte der Corona-Krise. "Nach dem ersten Quartal bewegen wir uns in eine positive Richtung."

Die Post investiere trotz der Krise weiter in die Digitalisierung der Sparte - in den USA wurden etwa 1000 neue kollaborative Roboter angeschafft, die den Beschäftigten die Arbeit erleichtern. Ein "signifikanter Teil" der konzernweit geplanten Investitionen von zwei Milliarden Euro für die Digitalisierung werde bis 2025 in die Kontraktlogistik fließen. Das zahle sich aus: Die Produktivität steige, "Roboter und die Digitalisierung helfen dabei, Lieferketten bedarfsgerechter zu steuern und nach der Krise schneller hochzufahren". Die in der Krise ausgebrochene Debatte um internationale Lieferketten könnte der Sparte nutzen: "Der Wunsch nach mehr Flexibilität in der Lieferkette ist in den Vordergrund gerückt - und das spielt uns als Kontraktlogistiker natürlich in die Karten."


© Reuters 2020
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