Einloggen
E-Mail
Passwort
Passwort anzeigen
Merken
Passwort vergessen?
Werden Sie kostenlos Mitglied
Registrieren
Registrieren
Mitglied werden
Kostenlos registrieren
Abonnent werden
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON
  1. Startseite
  2. Aktien
  3. Deutschland
  4. Xetra
  5. Deutsche Lufthansa AG
  6. News
  7. Übersicht
    LHA   DE0008232125   823212

DEUTSCHE LUFTHANSA AG

(823212)
  Bericht
ÜbersichtKurseChartsNewsRatingsTermineUnternehmenFinanzenAnalystenschätzungenRevisionenDerivate 
ÜbersichtAlle NewsAnalystenempfehlungenAndere SprachenPressemitteilungenOffizielle PublikationenBranchen-NewsMarketScreener Analysen

Deutsche Lufthansa : Lufthansa will Staat mit Milliarden-Kapitalerhöhung loswerden

20.09.2021 | 07:21
ARCHIV: Lufthansa-Flugzeuge auf dem Rollfeld des Frankfurter Flughafens, Deutschland, 25. Juni 2020. REUTERS/Kai Pfaffenbach

Berlin (Reuters) - Die Lufthansa will den Staat als Miteigentümer mit einer 2,14 Milliarden Euro schweren Kapitalerhöhung mit Ende des Jahres weitgehend loswerden.

Die Kapitalmaßnahme soll noch vor der Bundestagswahl starten, wie der Konzern am Sonntagabend mitteilte. Der Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) der Bundesregierung hatte die Fluggesellschaft wegen des in der Corona-Krise brachliegenden Luftverkehrs mit einer milliardenschweren Eigenkapitalspritze vor der Pleite bewahrt. Inzwischen sieht die Lufthansa Licht am Ende des Tunnels. Nun will sie mit dem erwarteten Erlös der Kapitalerhöhung die beiden Stillen Einlagen des WSF, von denen sie 2,5 Milliarden Euro in Anspruch genommen hat, bis Ende des Jahres zurückgezahlt haben. Die ersten 1,5 Milliarden Euro sollen im Oktober, der Rest bis zum Jahresende getilgt werden.

"Wir haben immer deutlich gemacht, dass wir das Stabilitätspaket nur so lange in Anspruch nehmen werden, wie es notwendig ist", sagte Lufthansa-Chef Carsten Spohr. "Wir sind daher stolz darauf, dass wir unser Versprechen nun einlösen und die Maßnahmen schneller zurückzahlen können als ursprünglich erwartet." Nun könne man sich voll auf die Transformation der Lufthansa Group konzentrieren. Wegen der weltweiten Impffortschritte und der Aufhebung von Reisebeschränkungen spürt die Lufthansa eine anziehende Nachfrage. Die Kranich-Airline setzt deshalb für das Sommer-Quartal auf einen bereinigten operativen Gewinn. "Ausgehend von der operativen Entwicklung des Konzerns im Juli und August wird das Adjusted Ebit (ohne Restrukturierungsaufwendungen) im dritten Quartal voraussichtlich positiv ausfallen", erklärte der Konzern. Die Kapazität sei auf gut die Hälfte des Vorkrisenniveaus gestiegen, bei einer Auslastung von über 70 Prozent im August.

Die aktuellen Buchungen deuten demnach auf eine anhaltende Nachfrageerholung hin. Ähnlich wie im Juli und August rechnet der Konzern damit, dass die Passagierzahlen in den kommenden Monaten rund die Hälfte des Niveaus von 2019 erreichen werden, gestützt durch einen spürbaren Anstieg von Geschäftsreisen. Zudem sorge die Luftfracht weiter für viel Schwung.

Binnen zwei Jahren muss der Bund dann seinen verbliebenen Aktienanteil von 15,9 Prozent an der Lufthansa wieder verkaufen - wenn er an der Kapitalerhöhung teilnimmt und seine Beteiligung nicht ohnehin verwässern lässt. Er ließ am Sonntagabend offen, ob und in welcher Höhe er nochmals frisches Kapital beisteuert. Der WSF werde sich dazu erst nach Abschluss der Kapitalerhöhung äußern, sagte eine Sprecherin der Deutschen Finanzagentur, die den WSF verwaltet. Nimmt er seine Bezugsrechte wahr, würde ihn das rund 340 Millionen Euro kosten. Er könnte aber auch einen Teil seiner Bezugsrechte verkaufen und so neue Aktien zeichnen.

BLACKROCK WILL AUFSTOCKEN

Mitte August hatte der WSF begonnen, seinen Anteil von 20 Prozent "vor dem Hintergrund der positiven Unternehmensentwicklung" über den Markt um gut vier Prozent abzubauen. Eingestiegen war er im Sommer 2020 zum Nennwert von 2,56 Euro. Er war eingerichtet worden, um wichtigen Firmen über die Corona-Krise hinwegzuhelfen. Auch das Geld aus dem Teilverkauf - geschätzt 200 Millionen Euro - könnte der Staat in neue Lufthansa-Aktien stecken, ohne die EU-Kommission erneut um Erlaubnis zu bitten. Finanzspritzen des Staates gelten sonst als staatliche Beihilfe. Man sei mit den Brüsseler Wettbewerbshütern in kontinuierlichem Austausch, sagte die Sprecherin dazu nur.

Die Lufthansa-Aktionäre können bei der Kapitalerhöhung von Mittwoch (22. September) an bis zum 5. Oktober für jede ihrer Aktien eine neue beziehen. Der Preis für die 597,7 Millionen neuen Papiere liegt mit je 3,58 Euro um 56 Prozent unter dem Schlusskurs vom Freitag (8,21 Euro). Im Vergleich zu dem um den Wert der Bezugsrechte bereinigten Kurs (TERP) werden die Aktien mit einem Abschlag von 39 Prozent angeboten. 14 Banken haben sich verpflichtet, alle neuen Papiere, die die Lufthansa nicht an die eigenen Aktionäre losschlägt, auf die eigenen Bücher zu nehmen - der Erlös ist der Lufthansa damit sicher. Der US-Fondsriese Blackrock ist bereit, neue Lufthansa-Aktien für bis zu 300 Millionen Euro zu kaufen. Er hatte seinen Anteil an der Fluggesellschaft kurz vor dem ersten Corona-Lockdown im März 2020 auf weniger als drei Prozent reduziert.


© Reuters 2021
Alle Nachrichten zu DEUTSCHE LUFTHANSA AG
20.10.Umweltorganisationen fordern sofortiges Aus für Kurzstreckenflüge
DP
20.10.Eurowings zahlt an neuer Basis in Prag Niedriglöhne
DP
20.10.Gericht der EU weist Klagen gegen Air-Berlin-Übernahmen ab
DP
20.10.EU-Gericht begünstigt Lufthansa und EasyJet im Fall der Vermögenswerte von Air Berlin
MT
20.10.Gericht der EU bestätigt Übernahme von Air-Berlin-Vermögenswerten
DJ
20.10.Lufthansa benennt ersten 'Dreamliner' nach Hauptstadt Berlin
DP
20.10.DEUTSCHE LUFTHANSA : Erste Lufthansa Boeing 787-9 heißt „Berlin“
PU
20.10.EU-Gericht gibt Lufthansa und easyJet grünes Licht für Übernahme der Vermögenswerte von..
MR
20.10.PTA-NEWS : Cogia AG: Cogia AG erwägt Anleiheemission
DJ
20.10.Norwegens Roboterfirma AutoStore bei Börsengang mehr als 12 Mrd Dollar wert
RE
Weitere Nachrichten
News auf Englisch zu DEUTSCHE LUFTHANSA AG
20.10.DEUTSCHE LUFTHANSA : EU General Court Favors Lufthansa, EasyJet In Air Berlin Asset Case
MT
20.10.DEUTSCHE LUFTHANSA : First Lufthansa Boeing 787-9 to be named "Berlin"
PU
20.10.Lufthansa, easyJet win EU court backing to buy Air Berlin assets
RE
20.10.PRESS RELEASE : cogia AG: Cogia AG considers bond issue
DJ
20.10.EQUINOR : AutoStore, Norway's biggest IPO in two decades, valued at $12.4 bln
RE
19.10.DEUTSCHE LUFTHANSA : Publication pursuant to section 40 (1) WpHG
PU
19.10.DEUTSCHE LUFTHANSA AG : Release -2-
DJ
19.10.DEUTSCHE LUFTHANSA AG : Release according to Article 40, Section 1 of the WpHG [the German..
DJ
18.10.DEUTSCHE LUFTHANSA : 2nd Interim report for January - June 2021
PU
15.10.DEUTSCHE LUFTHANSA : Publication pursuant to section 40 (1) WpHG
PU
Weitere Nachrichten auf Englisch
Analystenempfehlungen zu DEUTSCHE LUFTHANSA AG
Mehr Empfehlungen
Finanzkennziffern
Umsatz 2021 16 848 Mio 19 650 Mio -
Nettoergebnis 2021 -2 275 Mio -2 653 Mio -
Nettoverschuldung 2021 11 250 Mio 13 122 Mio -
KGV 2021 -1,92x
Dividendenrendite 2021 -
Marktkapitalisierung 6 556 Mio 7 634 Mio -
Marktkap. / Umsatz 2021 1,06x
Marktkap. / Umsatz 2022 0,66x
Mitarbeiterzahl 108 072
Streubesitz 84,3%
Chart DEUTSCHE LUFTHANSA AG
Dauer : Zeitraum :
Deutsche Lufthansa AG : Chartanalyse Deutsche Lufthansa AG | MarketScreener
Vollbild-Chart
Chartanalyse-Trends DEUTSCHE LUFTHANSA AG
KurzfristigMittelfristigLangfristig
TrendsFallendFallendFallend
Ergebnisentwicklung
Analystenschätzung
Verkaufen
Kaufen
Durchschnittl. Empfehlung REDUZIEREN
Anzahl Analysten 21
Letzter Schlusskurs 5,48 €
Mittleres Kursziel 6,37 €
Abstand / Durchschnittliches Kursziel 16,2%
Verlauf des Gewinns je Aktie
Vorstände und Aufsichtsräte
Carsten Spohr Chief Executive Officer
Remco J. Steenbergen Chief Financial Officer
Karl-Ludwig Kley Chairman-Supervisory Board
Roland Schütze Chief Information Officer
Ola Hansson Chief Operating Officer
Branche und Wettbewerber