Darden Restaurants hat am Freitag nach überzeugenden Quartalsergebnissen einen Jahresumsatz auf vergleichbarer Fläche über den Erwartungen prognostiziert. Das Unternehmen setzt dabei auf eine anhaltend starke Nachfrage, die durch Essenslieferungen und Werbemaßnahmen bei seinen Casual-Dining-Ketten wie Olive Garden befeuert wird.
Zudem kündigte das Unternehmen ein neues Aktienrückkaufprogramm im Umfang von 1 Milliarde US-Dollar an und gab Pläne bekannt, strategische Optionen für seine Marke Bahama Breeze zu prüfen.
Casual-Dining- und Fast-Casual-Restaurantketten wie Olive Garden und Shake Shack profitieren von Menüinnovationen und Aktionen, um Kunden anzulocken - im Gegensatz zu Fast-Food-Ketten wie McDonald's und Domino's Pizza, die weiterhin mit einer schwachen Nachfrage kämpfen.
,,Konsumenten sind bereit, ihr hart verdientes Geld für Casual Dining auszugeben, und wir glauben, dass wir Marktanteile von Fast Food und Fast Casual gewinnen", sagte CEO Rick Cardenas im Anschluss an die Veröffentlichung der Quartalszahlen.
Darden erwartet für das Gesamtjahr ein Wachstum der vergleichbaren Umsätze zwischen 2 % und 3,5 %. Der Mittelwert dieser Prognose liegt über den Analystenschätzungen von 2,64 %, wie aus Daten von LSEG hervorgeht.
Initiativen wie Heimlieferungen mit Unterstützung von Uber Direct und ,,Buy one, take one"-Angebote bei Olive Garden haben den Restaurantbetreiber zusätzlich gestärkt.
Im vergangenen Quartal stiegen die konsolidierten Umsätze auf vergleichbarer Fläche um 4,6 % im Vergleich zum Vorjahr, wobei die Verkäufe bei Olive Garden sogar um 6,9 % zulegten.
Die Aktien des Unternehmens legten im frühen Handel um 1 % zu.
Cardenas erläuterte, dass für das karibische Restaurant Bahama Breeze Optionen wie ein möglicher Verkauf oder die Umwandlung in andere Darden-Marken geprüft werden.
Dieser Schritt erfolgt, da das Unternehmen - wie viele andere verbrauchernahe Firmen - unterdurchschnittlich performende Segmente abstoßen möchte.
Im vierten Quartal erzielte Darden einen Umsatz von 3,27 Milliarden US-Dollar und übertraf damit die Schätzungen von 3,26 Milliarden US-Dollar knapp.
Der bereinigte Gewinn lag bei 2,98 US-Dollar pro Aktie für das am 25. Mai beendete Quartal und damit leicht über den Prognosen von 2,97 US-Dollar je Aktie, was auf moderate Preiserhöhungen und niedrigere Inputkosten zurückzuführen ist.
Allerdings prognostizierte Darden für das Gesamtjahr einen Gewinn je Aktie zwischen 10,50 und 10,70 US-Dollar, verglichen mit Analystenschätzungen von 10,75 US-Dollar je Aktie.



















