(Alliance News) - Crest Nicholson Holdings PLC hat am Donnerstag mitgeteilt, dass das Geschäft im ersten Halbjahr im Einklang mit den Erwartungen verlaufen ist und Anzeichen einer Stabilisierung des Immobilienmarktes erkennbar sind.
Der in Surrey, England, ansässige Wohnungsbaukonzern meldete für die sechs Monate bis zum 30. April einen Vorsteuergewinn von 9,4 Millionen GBP, nachdem im Vorjahr noch ein Verlust von 30,9 Millionen GBP ausgewiesen wurde.
Im vorangegangenen Geschäftsjahr war das Ergebnis durch außergewöhnliche Kosten belastet, darunter Aufwendungen zur Sanierung von Gebäuden mit möglichen Brandschutzmängeln sowie Kosten im Zusammenhang mit ,,bestimmten Baumängeln".
Crest erklärte, weiterhin gute Fortschritte bei der Umsetzung seines Bewertungsprogramms im Rahmen des ,,Developer Remediation Contract" zu erzielen.
Bis Ende Mai hatte das Unternehmen 279 Außenwandbewertungen und 270 Innenbewertungen an den insgesamt 293 relevanten Gebäuden abgeschlossen und sieht sich weiterhin auf Kurs, sämtliche Verpflichtungen im Rahmen des gemeinsamen Plans zur beschleunigten, entwicklergesteuerten Sanierung zu erfüllen.
Der Umsatz im abgelaufenen Halbjahr sank im Jahresvergleich um 3,1% auf 249,5 Millionen GBP, nach 257,5 Millionen GBP im Vorjahreszeitraum.
Crest meldete im Halbjahr 739 fertiggestellte Wohneinheiten, ein Rückgang um 6,2% gegenüber 788 im Vorjahr.
Der Rückgang des Bauvolumens ist auf die neue Strategie des Unternehmens zurückzuführen, die auf eine Steigerung der Rentabilität durch Fokussierung auf den freien Markt im mittleren Premiumsegment abzielt.
In diesem Segment sei die Nachfrage laut Crest weiterhin ,,robust".
Die offenen Marktverkäufe pro Verkaufsstelle und Woche lagen bei 0,53, nach 0,47 im Vorjahr, mit einer ,,deutlichen Verbesserung" der Verkaufsrate seit Mitte Januar auf 0,61, da ,,die ersten Vorteile einer verbesserten Verkaufsausführung sichtbar werden".
Geschäftsführer Martyn Clark erklärte, der Immobilienmarkt ,,zeige weiterhin Anzeichen einer Stabilisierung mit einem schrittweise erleichterten Planungssystem, verbesserter Erschwinglichkeit und starker Unterstützung durch Kreditgeber."
Dadurch befinde sich Crest Nicholson in einer ,,guten Position, den Markt mit Zuversicht und klarer Zielsetzung zu navigieren", so Clark weiter.
Auch im ersten Teil des zweiten Halbjahres verlaufen die Verkäufe laut Crest weiterhin erwartungsgemäß. Die Vorbestellungen für das Geschäftsjahr 2025 beliefen sich Ende Mai auf insgesamt 763 Einheiten.
Das Unternehmen verzeichnete weder auf der Arbeits- noch auf der Materialseite einen ,,nennenswerten" Kosteninflationsdruck.
Die Planungsreformen verlaufen laut Crest ,,langsam, aber positiv", weshalb ,,wir für die zweite Jahreshälfte mit einer weiteren Stabilisierung des Marktumfelds rechnen".
Für das Gesamtjahr rechnet Crest weiterhin mit einem bereinigten Vorsteuergewinn zwischen 28 und 38 Millionen GBP, nach 22,4 Millionen GBP im Jahr bis zum 31. Oktober 2024.
Das Unternehmen erwartet weiterhin Fertigstellungen von 1.050 bis 1.150 Wohneinheiten und eine Verkaufsrate von 0,5 bis 0,6.
Die Halbjahresdividende wurde um 30% auf 1,3 Pence je Aktie erhöht, nach 1,0 Pence im Vorjahr.
Die Aktien von Crest Nicholson stiegen am Donnerstag in London um 1,2% auf 191,60 Pence.
Von Jeremy Cutler, Alliance News Reporter
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