Der deutsche Automobilzulieferer Continental wird bis Ende 2025 1.750 Stellen im Bereich Forschung und Entwicklung in seiner Automobilsparte abbauen. Dies teilte das Unternehmen am Mittwoch mit und ist Teil einer umfassenderen Umstrukturierung der Division.

Das Unternehmen plant außerdem, den Anteil der Ausgaben für Forschung und Entwicklung in diesem Sektor bis 2028 auf 9 % zu senken, obwohl die absoluten Ausgaben entsprechend dem Umsatzwachstum steigen werden.

Continental hatte im vergangenen November gewarnt, dass es im Rahmen eines Plans zur Einsparung von 400 Millionen Euro (428,32 Millionen Dollar) pro Jahr ab 2025 weltweit Tausende von Arbeitsplätzen in seiner Automobilsparte streichen würde.

Der Betriebsrat der Automobilsparte forderte das Unternehmen damals in einer internen Erklärung auf, Entlassungen auszuschließen und alle möglichen Maßnahmen zu ergreifen, um die Belegschaft zu halten, von der Altersteilzeit bis hin zu Umschulungen und Personalumschichtungen.

Continental erklärte am Mittwoch, dass der Stellenabbau, der Standorte auf der ganzen Welt betreffen wird, "schrittweise und so sozialverträglich wie möglich im Einklang mit den lokalen Bedingungen" erfolgen werde.

Das Unternehmen prüfe auch eine "Konsolidierung von Standorten" im Rhein-Main-Gebiet, sagte es, ohne weitere Details zu nennen. ($1 = 0,9339 Euro) (Berichterstattung von Victoria Waldersee, Redaktion: Madeline Chambers und Miranda Murray)