Von Andrea Figueras

FRANKFURT (Dow Jones)--Der Luxusgüterhersteller Richemont ist in der ersten Hälfte seines Geschäftsjahres 2023/24 langsamer gewachsen. Das Unternehmen leidet unter der Inflation, einem verlangsamten Wirtschaftswachstum und geopolitischen Spannungen, die die Kundenstimmung beeinträchtigen.

Das in der Schweiz ansässige Luxusunternehmen, zu dem unter anderem der Juwelier Cartier gehört, erzielte in den sechs Monaten per 30. September einen Nettogewinn aus fortgeführten Geschäften von 2,16 Milliarden Euro, verglichen mit 2,11 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum. Auf berichteter Ebene erzielte das Unternehmen einen Nettogewinn von 1,505 Milliarden Euro, verglichen mit einem Verlust von 766 Millionen Euro.

Das Unternehmen steigerte den Umsatz um 6 Prozent auf 10,22 Milliarden Euro, wechselkursbereinigt um 12 Prozent. Der Umsatz war im ersten Quartal bei konstanten Wechselkursen noch um 19 Prozent gestiegen. Der Betriebsgewinn sank nun um 2 Prozent auf 2,655 Milliarden Euro.

"Wir haben eine breit angelegte Normalisierung der Wachstumserwartungen des Marktes in der gesamten Branche festgestellt", sagte Johann Rupert, Chairman von Richemont. Mit Blick auf die Zukunft wies Rupert auf ein unbeständiges Umfeld und globale Unsicherheiten hin, sagte aber, dass er Vertrauen in die langfristigen Aussichten der Gruppe habe.

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November 10, 2023 02:03 ET (07:03 GMT)