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HINTERGRUND/Exxon und Chevron machen nicht so einfach Platz

09.06.2021 | 15:18

Von Jinjoo Lee

NEW YORK (Dow Jones)-Die beiden US-Ölkonzerne Exxon und Chevron können nicht länger mit Blick auf das Klimarisiko den Kopf in den Sand stecken. Während die Ölgiganten also unter Druck stehen für mehr Klimafreundlichkeit zu sorgen, ist ihr Marktanteil im Ölgeschäft für andere Produzenten nicht gerade eine leichte Beute.

Ende Mai mussten die beiden größten US-Ableger des legendären Standard-Oil-Imperiums von Rockefeller eine Art Abrechnung verkraften. Exxon verlor Sitze im Board an Kandidaten, die von dem auf Nachhaltigkeit ausgerichteten aktivistischen Investor Engine No. 1 vorgeschlagen wurden, einem aufstrebenden Fonds mit einem Bruchteil der Aktien.

Am gleichen Tag gelang es einer anderen aktivistischen Investorengruppe, die Mehrheit der Chevron-Aktionäre davon zu überzeugen, mehr Emissionssenkungen zu fordern. Seitdem haben sowohl die Aktien von Exxon als auch die von Chevron dank höherer Rohölpreise um etwa 5 Prozent zugelegt, blieben aber hinter den Produzenten zurück, die nicht von den aktivistischen Schlagzeilen betroffen waren. Aktien von Devon und Occidental Petroleum haben sich beide um mindestens 15 Prozent verbessert, während sich die von Conocophillips und EOG Resources jeweils um rund 10 Prozent verteuerten.

   Gedämpfte Chancen für Explorations- und Produktionsunternehmen 

Dies könnte zum Teil auf die Erwartung zurückzuführen sein, dass die den Branchenriesen auferlegten Beschränkungen zu Marktanteilsgewinnen für andere führen werden. Die Transformation von Exxon und Chevron wird mit ziemlicher Sicherheit eine höhere Hürde für deren zukünftige Investitionen bedeuten. In einigen Fällen könnte es zu Veräußerungen kommen, wenn bestimmte Anlagen die Rendite- oder Emissionsziele nicht erreichen.

Theoretisch sind unabhängige Explorations- und Produktionsunternehmen (E&P) in einer guten Position, um einzugreifen. Viele von ihnen haben in den vergangenen Jahren bewiesen, dass sie im Vergleich zu den Supermajors eine bessere Bohrleistung und Produktivität haben, so Scott Hanold, Analyst bei RBC Capital Markets.

Das liegt zum Teil daran, dass die unabhängigen E&P-Firmen dazu neigen, sich hauptsächlich auf die Öl- und Gasförderung zu konzentrieren und dafür optimiert sind. Die großen Ölfirmen hingegen sind breiter aufgestellt und betreiben selbst den Transport, die Raffinierung und die Petrochemie.

Das konzentrierte Geschäftsmodell unabhängiger E&Ps könnte diese durchaus vor dem Druck von Investoren schützen, auf neue Förderprojekte zu verzichten. Schließlich kann ein reiner Ölproduzent nur ein gewisses Maß an Schrumpfung tolerieren. Ohne neue Bohrungen versiegen seine Einnahmequellen schnell.

   Exxon und Chevron verfügen über Puffer 

Allerdings wird es für diese unabhängigen E&Ps nicht einfach sein, die Gunst der Stunde zu nutzen. Der jüngste Nachhaltigkeitsdruck kommt von Investoren, die ein scharfes Auge auf das Endergebnis haben. Sie wollen auch Gutes davon haben, indem sie Gutes tun, und sie waren vor allem mit der Performance von Exxon nicht zufrieden.

Doch die Bilanz der unabhängigen E&P-Unternehmen war in den vergangenen Jahren nicht gerade glänzend. Das allein wird es für diese Unternehmen schwierig machen, eine Investitionswelle zu starten.

Die durchschnittlichen Fünfjahresrenditen auf das investierte Kapital waren 2019 bei vielen unabhängigen E&P-Unternehmen niedriger als bei Exxon und Chevron, aber auch als bei Conocophillips, EOG Resources, Devon, EQT und Occidental Petroleum. Diese E&P-Firmen haben auch nicht den entscheidenden Vorteil, dass sie vollständig integriert sind und über Cashflows verfügen, die einen Puffer bieten, sofern die Öl- und Erdgaspreise niedrig sind.

   Aktivisten tauchen bereits bei E&P-Firmen auf 

Die Aktivisten könnten auch an ihren Türen auftauchen. Anfang Mai hat Follow This, der Investor, der hinter dem Vorstoß zur Reduzierung der Emissionen von Chevron steht, erfolgreich Resolutionen bei Conocophillips eingebracht, um konkrete Emissionsziele zu setzen. Große E&P-Unternehmen könnten es also schwer haben, bei den Projekten von Exxon und Chevron zum Zug zu kommen. Kleinere Unternehmen - vor allem solche, die nicht börsennotiert und gegen solchen Druck immun sind - könnten die ultimativen Nutznießer sein, aber es wird viel länger dauern, bis sie anfangen, den Marktanteil der größeren Unternehmen zu schmälern.

Kontakt zur Autorin: unternehmen.de@dowjones.com

DJG/DJN/axw/smh

(END) Dow Jones Newswires

June 09, 2021 09:17 ET (13:17 GMT)

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