Konzentrieren wir uns auf die problematischen Themen, beginnend mit dem wichtigsten: Im Jahr 2024 verzeichnet Capgemini einen Umsatz von 22,1 Milliarden Euro, was einem Rückgang von 1,9% gegenüber 2023 entspricht; die Stagnation seit 2022 setzt sich fort, da der Umsatz bereits damals 22 Milliarden Euro betrug.

Wie wir jedoch letzten Sommer betonten, verfolgt die Gruppe seit einigen Jahren eine sehr aggressive Strategie des externen Wachstums. In den Jahren 2022 und 2023 wurden so 547 Millionen Euro für Akquisitionen aufgewendet; im Jahr 2024 waren es erneut 827 Millionen Euro.

Die in den letzten drei Jahren investierte Gesamtsumme nähert sich also 1,4 Milliarden Euro. Leider, wie man sieht, spiegeln sich diese eingesetzten Beträge weder in einem Umsatzwachstum noch in einer Verbesserung des Betriebsgewinns wider; im Gegenteil, dieser ist in drei Jahren deutlich gesunken.

Das Thema der Rentabilität von Akquisitionen und der Wertgenerierung für die Aktionäre stellt sich somit dringend. Doch vielleicht sollte man der Zeit noch Zeit geben?

Ein weiterer Punkt bereitet Sorgen: Im letzten Jahr wendete Capgemini 972 Millionen Euro für Aktienrückkäufe auf, davon 498 Millionen Euro im Rahmen seines mehrjährigen Programms zusätzlich zu den 474 Millionen Euro, um die Verwässerung des Aktienvergütungsprogramms für Mitarbeiter zu neutralisieren.

Diese realen und wiederkehrenden Kosten absorbieren fast ein Viertel des im Jahr generierten freien Cashflows. Würde man sie in der Gewinn- und Verlustrechnung unter den Personalkosten hinzufügen, würde die Betriebsmarge der Gruppe – auf dem Papier ziemlich beeindruckend – sehr deutlich verschlechtert werden. Die finanzielle Leistung wäre in diesem Sinne weit weniger glänzend.

Schließlich ist die Sinnhaftigkeit der Aktienrückkäufe zu hinterfragen, welche zu Bewertungsmultiplikatoren durchgeführt werden, die perfekt mit ihren historischen Durchschnittswerten übereinstimmen. Wäre es unter diesen Umständen nicht besser gewesen, sich auf die Ausschüttung von Dividenden zu konzentrieren?