Einloggen
E-Mail
Passwort
Passwort anzeigen
Merken
Passwort vergessen?
Werden Sie kostenlos Mitglied
Registrieren
Registrieren
Mitglied werden
Kostenlos registrieren
Abonnent werden
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON
  1. Startseite
  2. Aktien
  3. Deutschland
  4. Xetra
  5. BMW AG
  6. News
  7. Übersicht
    BMW   DE0005190003   519000

BMW AG

(519000)
  Bericht
ÜbersichtKurseChartsNewsRatingsTermineUnternehmenFinanzenAnalystenschätzungenRevisionenDerivate 
ÜbersichtAlle NewsAnalystenempfehlungenAndere SprachenPressemitteilungenOffizielle PublikationenBranchen-NewsMarketScreener Analysen

Chip-Mangel bremst Daimler und andere Autobauer auch 2022 aus

21.07.2021 | 12:59
ARCHIV: Das autonome Smart-Konzeptfahrzeug Vision EQ, Frankfurt, Deutschland, 12. September 2017. REUTERS/Kai Pfaffenbach

- von Ilona Wissenbach

Frankfurt (Reuters) - Die Chip-Krise wird die Autoindustrie nach Einschätzung von Daimler auch im kommenden Jahr nicht loslassen.

"Wir erwarten, dass es ein Thema 2022 bleibt, aber es wird eine Verbesserung gegenüber 2021 geben", sagte Finanzvorstand Harald Wilhelm am Mittwoch. Seit Juni seien die Engpässe bei Halbleitern durch den Corona-Lockdown in Malaysia noch verschärft worden. Dort stünden einige Fabriken still. Daimlers Pkw-Sparte Mercedes-Benz Cars erwartet wegen der Lieferprobleme von Chips jetzt nur noch einen Absatz auf Vorjahreshöhe von knapp 2,1 Millionen Fahrzeugen und keinen deutlichen Anstieg mehr. Das bedeutet, dass mindestens 157.000 neue Mercedes-Pkw weniger vom Band rollen werden als geplant und von der Nachfrage her auch möglich. Auch Volkswagen und BMW macht der Engpass immer mehr zu schaffen.

Für Mercedes-Benz sei das besonders herausfordernd, weil keine Marke mehr Technik in ihren Autos habe und in Zukunft noch mehr Chips verbaut würden, erklärte Vorstandschef Ola Källenius. "Es ist ein lösbares Problem", fügte er aber hinzu. "Wir werden unsere Lehren daraus ziehen und Maßnahmen ergreifen, um uns noch robuster aufzustellen." Denn für einen Teil des Lieferproblems ist die Autoindustrie selbst verantwortlich, da sie sehr kurzfristig disponiert. Die Chip-Hersteller haben damit wenig Planungssicherheit, wenn sie über milliardenhohe Investitionen in neue Fabriken entscheiden. Der weltweit größte Autozulieferer Bosch forderte deshalb, die Autobauer müssten künftig verbindliche Bestellungen aufgeben, was bisher nicht üblich sei. Neben den Nachfrageverschiebungen in der Corona-Pandemie hin zur Elektronikindustrie sind aber auch Sturmschäden in den USA und ein Brand in einer wichtigen Fabrik in Japan Ursachen der Krise. "Es hängt viel vom Zufall ab, das konnte man nicht planen", sagte Källenius.

Da die meisten Chip-Produzenten in Asien sitzen, wollen Europa und die Vereinigten Staaten die heimische Produktion ausbauen, um unabhängiger zu werden. In der Europäischen Union ist ein staatliches Förderprogramm geplant mit dem Ziel, bis 2030 den Anteil Europas an der Chipproduktion weltweit auf 20 Prozent zu verdoppeln. Die US-Regierung will rund 50 Milliarden Dollar in die Branche pumpen, um private Investitionen in bis zu zehn neue Chip-Fabriken anzustoßen.

SPARKURS UND REKORDGEWINN

Im ersten Halbjahr konnte Daimler trotz der Schwierigkeiten einen Rekordgewinn von 10,9 Milliarden Euro vor Steuern und Zinsen einfahren - soviel wie der viel größere Volkswagen-Konzern. Im letzten Rekordjahr 2017 belief sich der Betriebsgewinn im Gesamtjahr auf 14,3 Milliarden Euro. Ein Absatzplus von 36 Prozent und eine hohe Nachfrage nach den besonders profitablen Verbrenner-Modellen wie der Luxuslimousine S-Klasse oder dem Nobel-SUV GLS, vor allem in China, trieben den Gewinn. Der Halbjahresumsatz legte um 25 Prozent zu auf 84,5 Milliarden Euro. Die Rendite von Mercedes-Benz Cars & Vans war das dritte Quartal in Folge zweistellig mit 12,8 Prozent auf bereinigter Basis - für die Marke mit dem Stern ein historisches Ergebnis. Im Gesamtjahr peilt sie zehn bis zwölf Prozent an. Die Auslieferungen von Vans und Nutzfahrzeugen sollen trotz der Chip-Krise deutlich steigen. Auch Umsatz und operatives Ergebnis im Konzern werden wie bisher deutlich über Vorjahr prognostiziert, als die Corona-Krise den Erlös um 15 Prozent sinken ließ.

Zur vollen Kasse trug auch der vor zwei Jahren eingeleitete strikte Sparkurs bei, mit dem sich Daimler Investitionskraft für den Umstieg auf Elektroautos verschaffen will. Bei den Arbeitnehmern, die scharenweise gegen Abfindungen das Unternehmen verlassen, wächst die Kritik an dem Kurs. "Wenn wir volle Auftragsbücher haben und die Gewinne sprudeln, wie soll die Belegschaft da Verständnis haben für Sparmaßnahmen, die über Jahre laufen sollen", sagte Betriebsratschef Michael Brecht der "Automobilwoche". Es genüge, Personal über Altersfluktuation abzubauen. Teure Abfindungsprogramme könnten längst gestoppt werden. Doch jetzt beim Kosten senken nachzulassen wäre die "falsche Mentalität", konterte Källenius. "Das schwäbische Gen des Sparens - weder können wir noch wollen wir es aufgeben, weil das nicht die richtige Strategie für die Transformation wäre."

Am Aktienmarkt ging es für Daimler unterdessen bergab. Die Titel notierten 2,3 Prozent schwächer. Börsianern zufolge drückt die gesenkte Pkw-Absatzprognose auf die Stimmung. Es gebe auch Zweifel, ob der Autobauer eine zweistellige Rendite auf Dauer halten könne, erklärten die Analysten von Barclays. "Für uns ist wichtiger, dass die Nachfrage nach Daimlers Produkten extrem stark bleibt, auch wenn Lieferprobleme zu sinkendem Marktanteil führen können."


© Reuters 2021
Im Artikel erwähnte Wertpapiere
%Kurs01.01.
BMW AG -2.08%80.36 verzögerte Kurse.11.26%
DAIMLER AG -1.07%71.36 verzögerte Kurse.23.48%
VOLKSWAGEN AG -1.95%189.7 verzögerte Kurse.24.46%
Alle Nachrichten zu BMW AG
19.09.DPA-AFX-ÜBERBLICK : UNTERNEHMEN - Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende
DP
19.09.BMW : Motorrad Motorsport erlebt schwierigen WorldSBK-Sonntag in Barcelona.
PU
19.09.BMW : „Staatsoper für alle“ 2021 begeistert ausverkauftes Opernhaus ..
PU
19.09.FORDERUNG NACH VERBRENNERAUSSTIEG : BMW verweist auf Gesetzgeber
DP
19.09.FIM EWC : BMW Motorrad World Endurance Team muss Kampf um das Podium beim Bol d'..
PU
18.09.WORLDSBK-SAMSTAG IN BARCELONA : Poleposition für Tom Sykes, Michael van der Mark..
PU
17.09.Ladesäulen für E-Autos müssen Kartenzahlung ermöglichen
DP
17.09.MÜNCHEN MIT ANDEREN AUGEN SEHEN : Die 'Map of Big Love', präsentiert von MINI un..
PU
17.09.QUALIFYING BOL D'OR : BMW Motorrad World Endurance Team geht vom dritten Startpl..
PU
17.09.BMW : Werk Leipzig mit Ludwig-Erhard-Preis in Gold ausgezeichnet
PU
Weitere Nachrichten
News auf Englisch zu BMW AG
00:54U.S. opens probe into 30 million vehicles over air bag inflators
RE
19.09.BMW : Difficult WorldSBK Sunday for BMW Motorrad Motorsport in Barcelona.
PU
19.09.FIM EWC : BMW Motorrad World Endurance Team forced to prematurely give up the fi..
PU
18.09.WORLDSBK SATURDAY AT BARCELONA : pole position for Tom Sykes, Michael van der Ma..
PU
17.09.SEEING MUNICH THROUGH DIFFERENT EYES : The ‘Map of Big Love' presented by ..
PU
17.09.QUALIFYING AT THE BOL D'OR : BMW Motorrad World Endurance Team starts the 24-hou..
PU
16.09.BAYERISCHE MOTOREN WERKE : Fitch Rates BMW Vehicle Lease Trust 2021-2
AQ
16.09.EU New Car Sales Declined Noticeably in August
DJ
16.09.European new car sales down in July, August - ACEA
RE
15.09.Volvo Cars gears up for $20 billion IPO in coming weeks, sources say
RE
Weitere Nachrichten auf Englisch
Analysten-Empfehlungen zu BMW AG
Mehr Empfehlungen
Finanzkennziffern
Umsatz 2021 110 Mrd. 129 Mrd. -
Nettoergebnis 2021 9 711 Mio 11 385 Mio -
Nettoliquidität 2021 17 800 Mio 20 868 Mio -
KGV 2021 5,35x
Dividendenrendite 2021 5,34%
Marktkapitalisierung 52 054 Mio 61 103 Mio -
Marktkap. / Umsatz 2021 0,31x
Marktkap. / Umsatz 2022 0,27x
Mitarbeiterzahl 120 726
Streubesitz 57,3%
Chart BMW AG
Dauer : Zeitraum :
BMW AG : Chartanalyse BMW AG | MarketScreener
Vollbild-Chart
Chartanalyse-Trends BMW AG
KurzfristigMittelfristigLangfristig
TrendsNeutralFallendAnsteigend
Ergebnisentwicklung
Analystenschätzung
Verkaufen
Kaufen
Durchschnittl. Empfehlung AUFSTOCKEN
Anzahl Analysten 24
Letzter Schlusskurs 80,36 €
Mittleres Kursziel 102,83 €
Abstand / Durchschnittliches Kursziel 28,0%
Revisionen zum Gewinn je Aktie
Vorstände und Aufsichtsräte
Oliver Zipse Chairman-Management Board
Nicolas Peter Chief Financial Officer
Norbert Reithofer Chairman-Supervisory Board
Susanne Klatten Independent Member-Supervisory Board
Manfred Schoch Deputy Chairman-Supervisory Board
Branche und Wettbewerber
01.01.Wert (M$)
BMW AG11.26%61 103
TOYOTA MOTOR CORPORATION25.93%252 800
VOLKSWAGEN AG24.46%138 958
DAIMLER AG23.48%89 616
GENERAL MOTORS COMPANY23.27%74 517
GREAT WALL MOTOR COMPANY LIMITED16.35%66 245