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HINTERGRUND/Hersteller bereiten Anpassung der Corona-Impfstoffe vor

30.11.2021 | 09:52

Von Peter Loftus

NEW YORK (Dow Jones)--Arzneimittelhersteller fürchten, dass die bestehenden Covid-19-Impfstoffe gegen die neue Omikron-Variante des Coronavirus weniger wirksam sein könnten. Es könnte notwendig werden, die Impfstoffen so anzupassen, dass sie besser auf den betreffenden neuen Stamm ausgerichtet sind.

Die Aussicht auf neue Nachfrage nach Auffrischungsimpfungen sowie nach Medikamenten zur Behandlung von Krankheiten, die durch den neuen Stamm verursacht werden, hat in den vergangenen Tagen die Aktienkurse mehrerer Arzneimittelhersteller in die Höhe getrieben, darunter Pfizer und Moderna. Obwohl das Wissen über Omikron noch begrenzt ist, wetten die Anleger bereits darauf, dass sein Auftauchen zu einer bedeutenden Umsatzquelle für die Arzneimittelhersteller werden wird.

   Aktienkurse der Impfstoffhersteller steigen 

Omikron führe dazu, dass die Investoren eher nicht mehr vom Verschwinden des Virus ausgingen, sondern das Vorhandensein als neue Normalität betrachten würden, schrieb Ronny Gal, Analyst bei Bernstein, in einer Research Note. "Dies wird den Herstellern von Impfstoffen/Therapien helfen."

Moderna-Aktien stiegen am Montagmittag um 10 Prozent, nachdem die Aktie am Freitag um 21 Prozent zugelegt hatte. Das Unternehmen testet gerade, ob sein Impfstoff Covid-19 gegen die Omikron-Variante wirksam ist. Es entwickelt auch einen modifizierten Impfstoff, der speziell auf diese Variante abzielt.

Die Aktien von Pfizer, das gemeinsam mit Biontech einen Impfstoff gegen Covid-19 entwickelt hat, notierten am Montagmittag unverändert, nachdem sie am Freitag um 6,1 Prozent gestiegen waren.

   Mehr Infektionen befürchtet 

Die Omikron-Variante des Coronavirus wurde vergangene Woche in Südafrika entdeckt und auch in mehreren anderen Ländern gefunden. Sie weist im Vergleich zu anderen Varianten eine hohe Zahl von Mutationen auf, was ein Zeichen dafür sein könnte, dass sie besser in der Lage ist, sich Impfstoffen zu entziehen. Globale Gesundheitsbehörden sagen, dass sie im Vergleich zu anderen Varianten das Risiko einer Reinfektion erhöhen könnte.

Es ist nicht bekannt, wie Omikron im Vergleich zu Delta und anderen Varianten abschneidet. Die Gesundheitsbehörden versuchen noch herauszufinden, ob Omikron eine höhere Übertragungsrate hat als andere Varianten und ob es schwerere Krankheiten verursacht.

   Erste Tests der Wirksamkeit gegen Omikron-Variante 

Die Impfstoffhersteller haben mit Labortests begonnen, um festzustellen, ob ihre vorhandenen Impfstoffe die neue Variante ausreichend neutralisieren können.

Bevor diese Antworten sicher bekannt sind, betonen einige Hersteller, dass ihre bestehenden Impfstoffe möglicherweise nicht ausreichen, um gegen die neue Variante zu schützen. Der Omikron-Stamm enthält mehrere Mutationen, die mit einer geringeren Wirksamkeit der Impfstoffe in Verbindung gebracht wurden.

"Ich denke, die Ergebnisse könnten sein, was wir noch nicht wissen, dass die Impfstoffe weniger schützen", sagte Albert Bourla, CEO von Pfizer. Sollte dies der Fall sein, könne das Unternehmen in weniger als 100 Tagen einen neuen Impfstoff entwickeln und habe bereits mit der Arbeit begonnen.

Der Chief Medical Officer von Moderna, Paul Burton, sagte in einem Interview mit der BBC, dass der Omikron-Stamm dem Schutz durch Impfstoffe entgehen könnte. Er fügte hinzu, dass die Mutationen in dem neuen Stamm mit einer "Immunflucht" verbunden sind. "Wenn man das alles zusammennimmt, ist das ein sehr besorgniserregendes Virus."

Pfizer/Biontech und Moderna testen derzeit, ob ihre bestehenden Covid-19-Impfstoffe einen Schutz gegen die neue Variante bieten. Gleichzeitig könnten sie innerhalb weniger Monate auf Omikron-ausgerichtete Impfstoffe bereitstellen, falls die ursprünglichen nicht ausreichen.

   Hersteller sind vorbereitet 

Die Unternehmen haben bereits früher daran gearbeitet, schnell modifizierte Impfstoffe gegen andere Varianten zu entwickeln, sind aber bisher bei Auffrischungsimpfungen bei ihren ursprünglichen Impfstoffen geblieben. Das könnte sich mit Omikron ändern.

"Eine modifizierte Auffrischungsimpfung wird wahrscheinlich eher notwendig sein", schrieb Matthew Harrison, Analyst bei Morgan Stanley, am Montag in einer Research Note. Er schätzt, dass der Markt für Omikron-Auffrischungsimpfungen im Jahr 2022 zwischen 20 und 50 Milliarden US-Dollar betragen könnte.

Johnson & Johnson prüft Angaben vom Montag zufolge auch die Wirksamkeit seines Covid-19-Impfstoffs gegen den neuen Stamm und will mit der Arbeit an einem Omikron-spezifischen Impfstoff beginnen, falls dieser benötigt wird.

   Auch Medikamente könnten mehr gefragt sein 

Auch für einige potenzielle Covid-19-Behandlungen könnte die Nachfrage steigen. Adagio Therapeutics teilte mit, dass es davon ausgeht, dass sein experimentelles Covid-19-Medikament seine neutralisierende Wirkung gegen die Omikron-Variante beibehält, obwohl die Tests noch nicht abgeschlossen sind. Das Unternehmen geht davon aus, dass es Mitte 2022 die behördliche Zulassung für sein Medikament beantragen wird.

Auch Pfizer erwartet, dass sein experimentelles Covid-19-Virostatikum auch gegen Omikron wirksam sein wird. Das Unternehmen hat sein Produktionsziel für die Herstellung des Virostatikums für das nächste Jahr von 50 Millionen auf 80 Millionen Behandlungseinheiten erhöht, sagte Bourla auf CNBC. Das Unternehmen hat die US-Gesundheitsbehörden gebeten, seine Verwendung zu genehmigen.

Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

DJG/DJN/jhe/uxd

(END) Dow Jones Newswires

November 30, 2021 03:51 ET (08:51 GMT)

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