ROUNDUP: Bayer stoppt Studie mit Milliardenhoffnung und verliert vor US-Gericht

JEFFERSON/LEVERKUSEN - Beim Pharma- und Agrarkonzern Bayer häufen sich die Probleme. Ein US-Geschworenengericht hat Bayer in einem Glyphosat-Prozess zur Zahlung von mehr als 1,5 Milliarden US-Dollar verurteilt. Zudem brach der Leverkusener Konzern überraschend eine klinische Studie mit dem Pharma-Hoffnungsträger Asundexian ab. Bayer-Aktien sackten auf den tiefsten Stand seit Sommer 2006.

ROUNDUP: Microsoft profitiert von Chaos bei ChatGPT-Entwickler OpenAI

SAN FRANCISCO - Ein Chaos-Wochenende beim ChatGPT-Entwickler OpenAI hat Microsoft im Wettlauf bei Künstlicher Intelligenz weit nach vorn katapultiert. Der Software-Riese schnappt sich den herausgedrängten OpenAI-Chef Sam Altman und andere Mitarbeiter des Start-ups. Damit hat Microsoft nicht nur weiter Zugang zur Technologie von OpenAI als Großinvestor - sondern auch einen großen Teil ihrer Erfinder im eigenen Haus.

Julius Bär rechnet nach Kreditverlusten mit Gewinnrückgang

ZÜRICH - Julius Bär hat die Anleger mit seinem Zwischenbericht zum Geschäftsverlauf nach zehn Monaten aufgeschreckt. Die Aktie ging nach Wertberichtigungen für Kredite auf Talfahrt. Die Bank hat bis zum 19. November Wertberichtigungen in Höhe von insgesamt 82 Millionen Franken auf das Kreditportfolio gebucht, wie Julius Bär am Montag mitteilte. Ganze 70 Millionen davon seien allein im November entstanden.

ROUNDUP: Behörde eröffnet erstmals Bußgeldverfahren gegen Handynetzbetreiber

BONN - Wegen Schwächen im Mobilfunk geht die Bundesnetzagentur offenbar erstmals mit Bußgeldverfahren gegen Deutschlands Handynetzbetreiber Deutsche Telekom, Telefónica Deutschland (O2) und Vodafone vor. Man habe dies "wegen schuldhafter nicht rechtzeitiger vollständiger Erfüllung der Versorgungsauflagen" getan, heißt es in einem Schreiben der Behörde, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Das Verfahren, das im September eröffnet wurde, war öffentlich bisher nicht bekannt. Die Firmen können nun Stellungnahmen abgeben. Entschieden wird im kommenden Jahr. In separaten, zeitgleich eingeleiteten Verfahren drohen den Unternehmen zudem sogenannte Zwangsgelder.

ROUNDUP: Dämmstoff- und Farbenhersteller Sto senkt erneut Umsatzziel für 2023

STÜHLINGEN - Der Dämmstoff- und Farbenhersteller Sto rechnet auch wegen des lange ungünstigen Wetters mit noch weniger Geschäft. Das Ziel für den Umsatz kappte das Unternehmen erneut. Nach den teilweise sehr niedrigen Temperaturen und häufigen Niederschlägen in der ersten Jahreshälfte folgten ausgeprägte Hitzeperioden in mehreren Märkten, teilte das im SDax gelistete Unternehmen am Montag in Stühlingen mit. Dies habe die Verarbeitung der im Außenbereich verwendeten Sto-Produkte behindert.

^

Weitere Meldungen

-MSC nähert sich bei Kauf von HHLA-Anteilen der Zielgeraden

-Fluggesellschaften wollen höhere Sicherheitsgebühren stoppen

-AMS Osram veröffentlicht Details zu Bezugsrechtsemission - Beginn 22. November

-Fernwärmepreise: Verbraucherzentrale verklagt Eon und Hansewerk Natur

-Entwurf für europäischen Raumfrachter soll Anfang 2024 vorliegen

-Berlin will Einsatz von Magnetschwebebahnen testen

-Chef von Robotaxi-Firma Cruise tritt nach Unfall zurück

-ROUNDUP: Brandmeldeanlage ausgelöst - BER-Eingangshalle kurzzeitig geräumt

-Entführtes Frachtschiff - Iran weist Verstrickung zurück

-Argentinien-Wahl: Özdemir sieht Schwierigkeiten für Handelsabkommen°

Kundenhinweis:

ROUNDUP: Sie lesen im Unternehmens-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

/jha