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Industriefirmen rechnen mit mehr Kurzarbeit - "Jobwunder aber nicht vorbei"

04.07.2019 | 11:14
People visit the 'Bauma' Trade Fair in Munich

Berlin (Reuters) - Rund ein Jahrzehnt nach der globalen Krise wird das Thema Kurzarbeit in Deutschland wieder mehr und mehr zu einem Thema.

Die Industrie stellt sich einer Ifo-Umfrage zufolge auf einen Anstieg dieser Maßnahme ein, mit der hierzulande 2009 die Folgen der Rezession für den Arbeitsmarkt wirksam abgefedert werden konnten. Wie die am Donnerstag veröffentlichte Befragung der Forscher ergab, erwarten 8,5 Prozent der Unternehmen im Verarbeitenden Gewerbe Kurzarbeit in den kommenden drei Monaten. Das sei der höchste Wert seit Anfang 2013. Vor einem Jahr seien es noch 2,6 Prozent gewesen. In 3,8 Prozent der Firmen gebe es bereits Kurzarbeit.

"Die konjunkturelle Abschwächung hinterlässt allmählich ihre Spuren auf dem Arbeitsmarkt", erläuterte Ifo-Experte Timo Wollmershäuser. "Die deutsche Industrie befindet sich seit Mitte vergangenen Jahres in einer Rezession. Kurzarbeit ist ein Mittel der Wahl, wenn Unternehmen trotz wirtschaftlich schwieriger Zeiten ihre Fachkräfte halten wollen."

Auch wenn derzeit Jobabbaupläne bei Großkonzernen wie der Deutschen Bank, Telekom, Ford, Thyssenkrupp, BASF und Siemens für Schlagzeilen sorgen, warnt der Konjunkturchef des Berliner Forschungsinstituts DIW, Claus Michelsen, vor Alarmismus: "Das Jobwunder ist in Deutschland nicht vorbei."

"KEINE ANZEICHEN FÜR MASSENENTLASSUNGEN"

Da sich der Konjunkturzyklus dem Ende zuneige und die Gewinne nicht mehr so üppig sprudelten, reagierten viele Firmen aber mit Strukturmaßnahmen: "Und da sind Entlassungen dann ein Mittel. Allerdings sind die Zeichen, die wir jetzt lesen, noch kein Zeichen dafür, dass es zu Massenentlassungen und Massenarbeitslosigkeit in Deutschland kommen wird", so der Experte im Deutschlandfunk.

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) bereitet sich allerdings auf einen Anstieg der Kurzarbeit in verschiedenen Industriebranchen vor. Wenn aus bestimmten Gründen die betriebsübliche Arbeitszeit vorübergehend gekürzt wird, können Arbeitnehmer Kurzarbeitergeld erhalten. Das soll den Verdienstausfall teilweise ausgleichen. Ziel ist es, dass Beschäftigte nicht gekündigt werden, sondern im Betrieb bleiben können.

In der Finanz- und Wirtschaftskrise 2009 hat Deutschland aus Sicht der IG Metall bereits gute Erfahrungen mit dieser Maßnahme gemacht. Die Gewerkschaft schlägt ein Modell vor, bei dem Kurzarbeit mit Qualifizierung verzahnt werden soll. Es soll strukturelle Umbrüche wie den Umstieg vom Verbrennungsmotor auf Elektromobilität am Arbeitsmarkt abfedern. Die Autobauer rechnen für dieses Jahr mit einem Rückgang des Neugeschäfts von einem Prozent auf ihrem Heimatmarkt. Ein Bremsfaktor ist laut dem Präsidenten des Branchenverbandes VDA, Bernhard Mattes, auch der Zollstreit.

Nach vorläufigen hochgerechneten Daten der BA wurde im April an 44.000 Arbeitnehmer konjunkturelles Kurzarbeitergeld gezahlt, nach 41.000 im Vormonat und 13.000 im Vorjahr. "Auf Basis der bisher eingegangenen Anzeigen kann erwartet werden, dass die Zahl der Arbeitnehmer in konjunktureller Kurzarbeit auch im Mai über dem – allerdings sehr niedrigen – Niveau des Vorjahres liegen wird", heißt es im BA-Monatsbericht.

Ökonom Holger Schäfer vom Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) verweist darauf, dass die Kurzarbeiterzahlen in den Nachwehen der globalen Krise vor rund zehn Jahre weit höher waren und in einzelnen Monaten die Millionengrenze überstiegen. Trotz der Industrierezession sei derzeit nicht absehbar, dass Deutschland wieder in eine solche Situation kommen werde, zumal der Dienstleistungssektor brumme. Der Beschäftigungsaufbau verlangsame sich, sei aber immer noch substanziell: "Wir müssen aufpassen, dass wir uns die Krise nicht herbeireden."


© Reuters 2019
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