LUDWIGSHAFEN (awp international) - Der Chemiekonzern BASF will nach einem Geschäftseinbruch im laufenden Jahr künftig keine Umsatzprognosen mehr abgeben. Für das Jahr 2024 wird der Vorstand am 23. Februar lediglich Ziele für den Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Sondereinflüssen (bereinigtes Ebitda) sowie den Barmittelzufluss nennen, wie der Dax-Konzern anlässlich einer Investorenveranstaltung am Donnerstag in Ludwigshafen mitteilte. Bisher hatte BASF Jahresziele für den Umsatz, den Gewinn vor Zinsen, Steuern und Sondereinflüssen (bereinigtes Ebit) sowie die Rendite auf das betriebsnotwendige Kapital (ROCE) genannt.

Für seine Bereiche setzte sich der Konzern entsprechend neue Ziele. So nimmt sich der Vorstand für das Verbundgeschäft eine bereinigte operative Marge (bereinigte Ebitda-Marge) von 17 Prozent vor, die über den Chemiezyklus hinweg erreicht werden soll. Beim Batteriematerial ohne Metalle soll die Marge bis zum Jahr 2030 mindestens 30 Prozent erreichen, bei Beschichtungen mittelfristig mindestens 15 Prozent. Im Geschäft mit der Landwirtschaft peilt der Vorstand mittelfristig eine Marge von mindestens 23 Prozent an./stw/nas/jha/