Frankfurt (Reuters) - Der Ludwigshafener Chemieriese BASF hat nach einem Ergebnisrückgang im zweiten Quartal seine Gesamtjahresziele gekappt.
Der Umsatz sei von April bis Juni um 2,1 Prozent auf 15,77 Milliarden Euro zurückgegangen, teilte der weltgrößte Chemiekonzern am Freitag auf Basis vorläufiger Zahlen mit. Dies resultierte aus negativen Währungseffekten in allen Segmenten und niedrigeren Preisen, insbesondere im Segment Chemicals.
Das operative Ergebnis (EBITDA) vor Sondereinflüssen schrumpfte auf 1,77 Milliarden Euro von 1,96 Milliarden Euro im Vorjahr. Der Gewinn nach Steuern und nicht beherrschenden Anteilen brach auf 80 (Vorjahr: 430) Millionen Euro ein. Dies führte der Vorstand vor allem auf deutlich höhere Ertragsteuern sowie geringere Beiträge von Equity-Beteiligungen zurück.
Aufgrund der anhaltenden makroökonomischen und geopolitischen Unsicherheiten passt der Dax-Konzern seine Prognose für das Gesamtjahr 2025 an. Nunmehr werde ein EBITDA vor Sondereinflüssen zwischen 7,3 und 7,7 Milliarden Euro erwartet nach bislang in Aussicht gestellten 8,0 bis 8,4 Milliarden Euro.
(Bericht von Ralf Banser; Redigiert von Scot W. Stevenson; Bei Rückfragen wenden Sie sich an die Redaktionsleitung unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
BASF SE ist der größte Chemiekonzern der Welt. Der Umsatz ist wie folgt auf die verschiedenen Produktfamilien verteilt:
- funktionale Produkte (40,5%): Katalysatoren (32,7% des Umsatzes), Leistungsmaterialien (25,9%), Monomere (25,2%), und Beschichtungen (16,2%);
- Hochleistungswerkstoffe (22,8%): Dispersionen und Pigmente (34,3% des Umsatzes), Chemikalien für die Pflege (31,9%), Performance Chemikalien (20,5%) und Nahrungsprodukte (13,3%);
- chemische Produkte (16,6%): Petrochemische Produkte (74,3% des Umsatzes) und Zwischenprodukte (25,7%);
- Agrochemikalien (15%);
- sonstige (5,1%).
Geographisch gesehen verteilt sich der Umsatz wie folgt: Deutschland (9,4%), Europa (28,6%), Nordamerika (27,2%), Asien / Pazifik (24,9%) und Südamerika / Afrika / Naher Osten (9,9%).
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ESG MSCI
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Der MSCI-ESG-Score bewertet die Umwelt-, Sozial- und Governance-Leistung eines Unternehmens nach der Methodik von MSCI. Er ordnet das Unternehmen im Vergleich zu seinen Branchenkollegen auf einer Skala von CCC (sehr schwach) bis AAA (ausgezeichnet) ein. Dieser Score wird von Anlegern genutzt, um nicht-finanzielle Kriterien in ihre Entscheidungen einzubeziehen.