Der britische Rüstungskonzern BAE Systems zeigt sich optimistisch für das laufende Geschäftsjahr. Das Unternehmen rechnet mit einem Anstieg des bereinigten Gewinns um 8 % bis 10 % – im Einklang mit den Zielen für 2025. In einer geopolitisch neu ausgerichteten Welt setzt der Konzern auf die weltweit steigenden Verteidigungsausgaben und investiert weiter gezielt in den Ausbau seiner Produktionskapazitäten. „Wir erfüllen unsere langfristigen Verpflichtungen und positionieren unser Portfolio für zukünftiges Wachstum“, erklärte CEO Charles Woodburn. Konkrete Zahlen zum Quartalsergebnis wurden zwar nicht veröffentlicht, doch BAE profitiert von einem positiven Branchenumfeld.
Im Anschluss veröffentlichte die Deutsche Bank eine optimistische Analyse:
„Wir erwarten neuen Schwung für die BAE-Aktie, getragen von verbesserten US-Perspektiven, einer möglichen Rückbesinnung der EU auf Verteidigungsausgaben und der bevorstehenden strategischen Überprüfung durch das Vereinigte Königreich, die Investitionen fördern dürfte“, schreibt Analyst Christophe Menard. Zwar bestehe Unsicherheit über den zeitlichen Rahmen großer Typhoon-Bestellungen aus Saudi-Arabien, der Türkei und Katar, doch bleibe der Auftragseingang insgesamt solide. Zudem sei die Exponierung gegenüber US-Strafzöllen begrenzt.


















