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Erfolgsmodell Q4 e-tron: Audi setzt beim Umstieg in die Elektromobilität auf Konzernsynergien

06.10.2021 | 11:06

Ab 2026 wird Audi neue Modelle nur noch mit Elektroantrieb auf den Weltmarkt bringen. Bis 2033 lässt das Unternehmen die Produktion seiner Verbrenner nach und nach auslaufen. Der Premiumhersteller setzt damit klar auf Elektromobilität und beschleunigt auch seine eigene Transformation. Das große Ziel: individuelle Mobilität und Nachhaltigkeit für die Kundschaft zu vereinen - und als Unternehmen zugleich profitabel zu wachsen.

Synergien beschleunigen Umstieg in die Elektromobilität

Eine zentrale Rolle in der Elektrifizierungsstrategie spielen Audi Q4 e-tronund Q4 Sportback e-tron- sie bieten Audi Kund_innen einen preislich attraktiven Einstieg in die elektrische Premium-Mobilität. Möglich macht dies die Plattformstrategie des Volkswagen Konzerns: Audi Q4 e-tronund Q4 Sportback e-tronentstehen im Mehrmarkenwerk Zwickau, in dem auch Volkswagen ID.3, ID.4 und seit kurzem der Cupra Born vom Band fahren. Alle Modelle basieren auf dem MEB, punkten aber mit ihren markenspezifischen Stärken.

"Wir werden zukünftig noch stärker auf Synergien innerhalb des Volkswagen Konzerns setzen", sagt Peter Kössler, Vorstand für Produktion und Logistik AUDI AG. "Diese enge Zusammenarbeit macht den Umstieg auf die emissionsfreie Premium-Mobilität für unsere Kund_innen erschwinglich und für uns wirtschaftlich darstellbar. Gleichzeitig stellen wir sicher, dass all unsere Fahrzeuge unverkennbar die Audi DNA in sich tragen und in der fast schon sprichwörtlichen Premium-Qualität vom Band fahren." Auch das nächste wichtige Elektromodell der Vier Ringe, der Audi Q6 e-tron, basiert auf einer neuen Konzernplattform: der von Audi und Porsche gemeinsam entwickelten Premium Platform Electric (PPE).

VW-Werk Zwickau: Pionier beim Aufbruch ins Elektro-Zeitalter

Bei Volkswagen Sachsen in Zwickau fertigen rund 8.500 Mitarbeiter_innen die aktuell fünf Konzernmodelle - übrigens allesamt bilanziell CO2-neutral. Dr. Stefan Loth, Vorsitzender der Geschäftsführung, sagt: "Für uns ist es eine besondere Freude und zugleich Herausforderung, dass wir uns von einem reinen Volkswagen-Werk zu einem Mehrmarken-Standort mit bald sechs Elektroautos transformiert haben. Dies stellt hohe Anforderungen an unsere Beschäftigten, die diese mit großem Engagement und Können meistern." In der Montage sind viele neuartige und innovative Technologien im Einsatz: Das Einstellen des Head-up-Displays beispielsweise erfolgt erstmals direkt in der Fertigungslinie. Eine intelligente Software wertet das auf die Windschutzscheibe projizierte Test-Bild aus und übernimmt selbständig die Feineinstellung.

Der Q4 e-tron: unverkennbar ein echter Audi

Gemeinsame Plattformen und Technik-Module zu nutzen, ist im Volkswagen-Konzern seit Jahrzehnten eine bewährte Strategie. "Die markenübergreifende Teamarbeit beginnt schon, wenn eine neue Plattform konzipiert wird", sagt Fermin Soneira Santos, Leiter Baureihe für Elektromodelle vom A- bis zum C-Segment. "Wichtig ist die richtige Balance zwischen unverwechselbarem Markencharakter und maximalen Synergien." So ist beispielsweise der Q4 e-tron unverkennbar ein echter Audi. Dies zeigt sich nicht nur im progressiven Design, sondern auch im Audi-typischen Anzeige- und Bedienkonzept mit einer Kombination aus Virtual Cockpit und extra großem MMI, im Augmented Reality Head-up-Display, das die Verbindung von virtueller und realer Welt erstmals in die Kompaktklasse bringt, und im fast schon sprichwörtlichen Anspruch der Marke Audi an Qualität und Materialien im Innenraum. Beide Modelle sind 2021 erfolgreich in alle europäischen Märkte gestartet; für US-Kund_innen sind die Kompakt-SUVs seit Ende September bestellbar.

Audianer unterstützen und lernen bei Zwickauer Kolleg_innen

Nicht nur bei den technischen Plattformen, auch bei den Mitarbeitenden zeigen sich die Vorteile der markenübergreifenden Zusammenarbeit: Derzeit unterstützen rund 350 Audi Mitarbeiter_innen in der Zwickauer Fertigung - vor allem Nachwuchskräfte, die eben ihre Berufsausbildung abgeschlossen haben. Ihre Erfahrungen im Zukunftsfeld Elektromobilität bringen sie nach ihrem einjährigen Einsatz in Zwickau dann wieder an ihren Heimatstandorten mit ein - beispielsweise beim Anlauf des Q6 e-tronim Werk Ingolstadt, der 2023 in den Markt startet.

Zwickau und Audi verbindet eine lange Tradition

Die Wurzeln der Vier Ringe liegen in Sachsen: Um seinen Betrieb zu vergrößern, geht Firmen­gründer August Horch nach Zwickau, wo er 1904 die "A. Horch Motorenwagenwerke AG" ins Handelsregister eintragen lässt. Damit ist der Grundstein für den sächsischen Automobilbau gelegt. Nach Differenzen mit dem Aufsichtsrat scheidet Horch aus seinem Unternehmen aus und gründet 1909 die "August Horch Automobilwerke GmbH", die 1910 in "Audi-Automobilwerke m.b.H." umbenannt wird. 1932 dann ein weiterer Meilenstein in der Unternehmensgeschichte: Die vier Unternehmen Audi, DKW, Horch und Wanderer schließen sich zur Auto Union AG zusammen; Markenzeichen werden die Vier Ringe.

Stefan Trauf, Geschäftsführer der Auto Union GmbH, der Gesellschaft, die heute die Audi Tradition verändert: "Zwickau war, ist und bleibt für Audi eine ganz besondere Stadt. Hier wurde Automobil­geschichte geschrieben - und hier zeigt sich damals wie heute eindrucksvoll, wie wichtig und gewinnbringend die enge Zusammenarbeit über Marken-Grenzen hinweg ist." Erlebbar werden die Audi-Historie und die Geschichte des Automobilbaus in Sachsen im August Horch Museum in Zwickau (www.horch-museum.de).

Disclaimer

Audi AG published this content on 06 October 2021 and is solely responsible for the information contained therein. Distributed by Public, unedited and unaltered, on 06 October 2021 09:05:02 UTC.


© Publicnow 2021
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