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OECD-Chef - G7-Steuerdeal bevorzugt USA nicht übermäßig

07.06.2021 | 16:12
OECD handover ceremony in Paris

London/Berlin (Reuters) - Die Industriestaaten-Organisation OECD geht nicht davon aus, dass die Pläne für eine weltweite Steuerreform die USA übermäßig begünstigen.

Das sagte OECD-Generalsekretär Mathias Cormann am Montag der BBC. Am Ende würden sehr große und weltweit tätige Konzerne in vielen Ländern mehr Steuern zahlen als bisher. Cormann ergänzte, er gehe davon aus, dass auch der US-Onlinehändler Amazon von den Regeln erfasst werde. Der Chef des Münchner Ifo-Instituts, Clemens Fuest, sagte der "Augsburger Allgemeinen", die Mindeststeuer könne helfen, die krassesten Fälle von Steuervermeidung einzudämmen. "Mehreinnahmen werden aber voraussichtlich vor allem in die USA fließen, weniger nach Deutschland oder Europa."

Die sieben führenden Industrienationen (G7) hatten sich am Wochenende auf erste Details für eine Steuerreform geeinigt. Darunter ist eine Mindeststeuer für Großkonzerne in Höhe von mindestens 15 Prozent. Außerdem sollen Schwellenländer bessergestellt werden. Sie sollen künftig von den größten und profitabelsten Konzernen der Welt ein Mindestmaß an Steuerzahlungen abbekommen. In Europa wird teilweise befürchtet, dass Amazon mit seiner relativ geringen Marge im operativen Geschäft womöglich durch das Raster fallen könnte.

Im Juli treffen sich die G20-Staaten in Venedig - die Industrienationen also erweitert um die wichtigsten Schwellenländer wie China, Indien und Brasilien. Dann dürfte sich zeigen, ob die G7-Einigung im größeren Kreis hält. Ein Sprecher des chinesischen Außenministeriums sagte, die G20-Gruppe sollte bei dem Thema pragmatisch sein.

VIELE DETAILS MÜSSEN NOCH AUSGEARBEITET WERDEN

Welche Unternehmen genau betroffen sein werden, hängt nun von der konkreten Ausgestaltung der Details ab, wie der ZEW-Steuerexperte Christoph Spengel von der Universität Mannheim sagte. Die G7-Länder hätten aber ein starkes Signal gesetzt. Es sei zu begrüßen, wenn nationale Alleingänge wie Digitalsteuern in Frankreich und Italien verhindert werden könnten. Der Chemie-Riese BASF teilte mit, die Auswirkungen seien derzeit noch schwer abzuschätzen. "Wir gehen davon aus, dass der Effekt der Mindeststeuer für BASF eher gering sein wird." Der Energie-Konzern RWE sprach von keiner oder maximal einer geringen Auswirkung.

Die OECD koordiniert die Pläne von knapp 140 Ländern für die weltweite Steuerreform. Hier sollen die Details bei einem Treffen Ende Juni, Anfang Juli festgezurrt werden - gut eine Woche vor dem G20-Treffen.

Die G7 streben eine Mindeststeuer von 15 Prozent an. Würde ein US-Konzern dann Gewinne auf die britischen Jungferninseln verschieben, wo keine Unternehmenssteuer gilt, könnten die USA die 15 Prozent geltend machen. Wären es im Ausland zehn Prozent, könnten die USA fünf Prozent nachfordern. Außerdem sollen Länder, in denen weltweit agierende Konzerne riesige Umsätze machen, ein größeres Stück vom Steuerkuchen abbekommen. Den G7-Plänen zufolge sollen sie - oft sind das Schwellenländer mit großen Bevölkerungen - mindestens 20 Prozent des dort erzielten Gewinns abbekommen. Dies soll aber nur für besonders profitable Konzerne mit einer Marge von über zehn Prozent gelten.

Kurzfristig dürfte es noch keine Auswirkungen geben, weil sich die internationalen Verhandlungen noch hinziehen. Aktien von Facebook, Amazon, Apple, Google und Microsoft, die am stärksten betroffen sein dürften, lagen am Montag jeweils leicht im Minus.

Eine Sprecherin des Bundesfinanzministeriums sagte, mit welchen Einnahmen der deutsche Fiskus rechnen könne, sei noch unklar. Eine genaue Schätzung liege noch nicht vor. Nach Berechnungen der EU-Steuerbeobachtungsstelle, einem unabhängigen Analysehaus, würde Deutschland durch die 15-prozentige Mindeststeuer 5,7 Milliarden Euro zusätzlich pro Jahr einnehmen. Am stärksten würde in der EU Belgien profitieren.


© Reuters 2021
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