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HINTERGRUND/Banken sind unzufrieden mit Apple-Pay-Kooperation

06.10.2021 | 09:16

Von Anna-Maria Andriotis

NEW YORK (Dow Jones)--Mit Start der mobilen Geldbörse Apple Pay im Jahr 2014 peilten auch die Banken eine Zusammenarbeit an. Sie bereuen es nun zum Teil. Als Apple Pay auf den Markt kam, konnte der Tech-Gigant große Banken wie JP Morgan, Capital One und Bank of America dazu bewegen, Gebühren zu zahlen, damit ihre Karteninhaber mit dem iPhone bezahlen können. Aber einige Banken sind mit den Kosten unzufrieden, vor allem nachdem Apple 2019 seine eigene neue Kreditkarte auf den Markt brachte, wie Insider berichten.

Einige Banken wehren sich und drängen das Kartennetzwerk Visa dazu, die Art und Weise, wie es bestimmte Apple-Pay-Transaktionen verarbeitet, zu ändern, so einige der Insider weiter. Die Änderung würde die Gebühren, die die Banken an Apple zahlen, verringern. Visa plant, die Änderung im nächsten Jahr vorzunehmen, ergibt sich aus einem Dokument, das das "Wall Street Journal" einsehen konnte. Apple-Führungskräfte haben den Visa-Managern derweil mitgeteilt, dass sie die Änderung ablehnen, so die Insider. Die beiden Unternehmen sind im Gespräch miteinander, und es ist möglich, dass die geplante Änderung nicht in Kraft tritt.

   Google wildert nicht mehr auf dem Geschäftsfeld der Banken 

Derzeit zahlen die Banken eine Gebühr an Apple, wenn ihre Karteninhaber Apple Pay nutzen. Nach dem geplanten neuen Verfahren würden die Gebühren nicht für automatisch wiederkehrende Zahlungen wie Mitgliedschaften in Fitnessstudios und Streaming-Dienste anfallen. Der Streit spiegelt eine seit Langem bestehende Spannung zwischen den Tech- und Finanzgiganten wider. Unternehmen wie Apple und Amazon expandieren seit Jahren bei Verbraucherzahlungen. Die Banken haben sich oft auf Geschäfte mit ihnen gestürzt, aus Angst, den Anschluss zu verlieren. Doch nicht immer klappt es mit den Geschäften. Die Alphabet-Tochter Google zum Beispiel gibt ihre Pläne auf, den Nutzern Bankkonten anzubieten.

Apple erklärte, dass "unsere Bankpartner ein wichtiger Teil des Wachstums von Apple Pay sind". Weiter heißt es: "Unsere Bankpartner erkennen die Vorteile von Apple Pay und investieren in neue Wege, um Apple Pay zu implementieren und bei ihren Kunden für sichere und private Einkäufe in Geschäften und online zu werben." Große Netzwerke wie Visa und Mastercard sind die effektiven Verbindungskanäle zwischen Banken und Apple Pay, da sie den Banken helfen, ihre Karten auf die mobile Geldbörse zu laden. Die Änderung würde für Visa-Karten gelten, andere Netzwerke könnten jedoch nachziehen. Mobile Geldbörsen sind Smartphone-Apps, auf die die Nutzer ihre Debit- oder Kreditkartendaten laden und ihr Telefon statt der Karte zum Bezahlen verwenden. Die Transaktionen werden über die Karte des Käufers abgewickelt.

   Apple entwickelt kein eigenes Kartennetzwerk 

Als Apple im Jahr 2014 mit Apple Pay auf den Markt kam, hatte das iPhone bereits Musikplayer, Kameras und GPS-Systeme integriert. Banken und Kartennetzwerke befürchteten, dass Apple Pay auch Kartenzahlungen verdrängen würde. Die Banken erklärten sich bereit, Apple 0,15 Prozent jedes Kaufs zu überweisen, den ihre Kreditkarteninhaber tätigen. Diese Gebühren machen derweil auch den größten Teil der Einnahmen aus, die Apple mit seiner digitalen Geldbörse erzielt, wie mit der Angelegenheit vertraute Personen berichten. Die Bedingungen hatten das Zeug dazu, für Apple besonders lukrativ zu sein. Die Banken zahlen keine Gebühren an Google für seine Geldbörse.

Visa und Mastercard erklärten sich außerdem bereit, Apple ein ungewöhnliches Zugeständnis zu machen, so die Insider weiter. Apple kann selbst entscheiden, welche Emittenten es für Apple Pay zulässt und welche Karten dieser Emittenten es akzeptiert. Visa und Mastercard verlangen in der Regel, dass Unternehmen, die ihre Kreditkarten zulassen, diese auch alle anderen akzeptieren müssen. Apple erklärte sich im Gegenzug bereit, kein Kartennetzwerk zu entwickeln, um mit Visa und Mastercard zu konkurrieren, so die Insider.

   Apple Pay wird nur schleppend angenommen 

Seitdem haben die Kunden Apple Pay jedoch langsamer angenommen, als die Führungskräfte der Banken und Kartennetzwerke erwartet hatten. Und einige Banker waren verärgert, als Apple 2019 seine eigene Kreditkarte mit der Goldman Sachs Group zusammen auf den Markt brachte, da dies Apple zu einem direkten Konkurrenten machte. Apple sagte dazu, dass es eng "mit fast 9.000 Bankpartnern zusammenarbeitet, um Kunden in fast 60 Ländern und Regionen Apple Pay anzubieten."

Visa hat seine geplanten technischen Änderungen in den vergangenen Monaten zumindest einigen Banken mitgeteilt. In einem vom "Wall Street Journal" eingesehenen Dokument, in dem der neue Prozess erläutert wird, sind die Gebühren nicht erwähnt, sondern wird nur eine Änderung der so genannten Tokens beschrieben, die Visa für Zahlungen mit mobilen Geldbörsen ausgibt.

   Apple soll nur noch an erster Transaktion für ein Abonnement verdienen 

Wenn Verbraucher ihre Kreditkarte auf Apple Pay aufladen, gibt Visa ein spezielles Token aus, das die Kartennummer ersetzt. Dadurch kann die Karte mit Apple Pay verwendet werden, und die Karte ist auch im Falle einer möglichen Datenpanne sicher, was weitere Vorteile mit sich bringt. Visa plant, bei wiederkehrenden automatischen Zahlungen ein anderes Token zu verwenden. Das bedeutet, dass Apple nach der ersten Zahlung für ein Abonnement keine Gebühren mehr für die folgenden Transaktionen erhält. Einige große Banken hatten bereits 2017 versucht, ihre Apple-Pay-Gebühren zu senken, waren aber laut mit der Angelegenheit vertrauten Personen nicht erfolgreich.

(Mitarbeit: David Benoit)

Kontakt zur Autorin: unternehmen.de@dowjones.com

DJG/DJN/axw/cbr

(END) Dow Jones Newswires

October 06, 2021 03:15 ET (07:15 GMT)

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