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HINTERGRUND/Allianz-Tochter Pimco versucht, Unternehmenskultur zu ändern

19.04.2021 | 11:15

Von Justin Baer

NEW YORK (Dow Jones)--Jahrelang trug der Vermögensverwalter Pacific Investment Management Co. (Pimco) seinen knallharten Ruf wie ein Abzeichen der Ehre. Ambitionierte junge Leute strömen seit langem zu Pimcos südkalifornischem Handelsparkett mit dem Traum, an der Seite einiger der klügsten Investoren des Anleihenmarktes zu arbeiten. Auf ihrem Weg an die Spitze mussten sie zwar ihre Ellbogen ausgiebig einsetzen, lange Arbeitszeiten in Kauf nehmen und willkürliche Managemententscheidungen ertragen, aber die glänzenden Gehälter und Boni waren es allemal wert.

Das Ethos der Firma begann sich seit 2014 zu verändern, nachdem Starinvestor Bill Gross nach einer Reihe von Streitigkeiten mit seinen Kollegen ausstieg. Doch die Unstimmigkeiten unter den Mitarbeitern endeten nicht mit dem Weggang von Gross. Unabhängig davon hat eine Flut von Klagen wegen geschlechtsspezifischer Diskriminierung und Belästigung in jüngster Zeit die inneren Abläufe bei Pimco wieder in ein unvorteilhaftes Licht gerückt.

In den vergangenen Jahren hat Pimco die Art und Weise, wie Mitarbeiter bewertet, befördert und geschult werden, überarbeitet. Der Vermögensverwalter engagierte die Beratungsfirma McKinsey, die regelmäßige Umfragen zum Arbeitsplatz der Mitarbeiter durchführt, und installierte einen Ombudsmann für Mitarbeiter. Pimco hat sich bemüht, die großen Gehaltsunterschiede zwischen seinen Top-Führungskräften und denen ein oder zwei Stufen darunter zu verringern.

"Pimco heute ist anders als Pimco vor zehn Jahren", meint Pimco-Chef Emmanuel Roman. In gewisser Weise spielen sich die Herausforderungen, mit denen Pimco konfrontiert ist, in vielen anderen US-Unternehmen auch ab, da ein Generationswechsel ein Umdenken in Bezug auf die Arbeitsplatzbedingungen erzwingt. Die lange Zeit vorherrschende Annahme, dass die Arbeit in der Finanzbranche weniger ein Job und mehr ein Härtetest für einige wenige ist, hat es schwierig gemacht, einige Ungerechtigkeiten auszumerzen. Diejenigen, die sich über unfaire Behandlung oder mangelnde Diversität beschwerten, konnten relativ leicht ins Abseits gestellt werden.

   Jüngere Mitarbeiter und Frauen machen Druck 

Aber heute sind jüngere Mitarbeiter weniger bereit, diesen Kompromiss zu akzeptieren. Außerdem konzentrieren sich Rentenfonds und andere Großinvestoren zunehmend auf die Kultur der Firmen, die sie mit der Verwaltung ihres Geldes beauftragen. Bei Pimco haben in den vergangenen drei Jahren sieben derzeitige oder ehemalige weibliche Angestellte die Firma verklagt und über Diskriminierung, Belästigung sowie Vergeltungsmaßnahmen berichtet.

Einundzwanzig Frauen, darunter sechs der Klägerinnen, unterzeichneten im Januar einen Brief, in dem sie die Firma aufforderten, die Behandlung von Frauen zu verbessern. Pimco hat eine der Klagen beigelegt, ohne ein Fehlverhalten zuzugeben oder zu bestreiten. Die Firma hat Berufung gegen die Entscheidung eines Richters eingelegt, eine zweite Klage aus dem Schiedsverfahren herauszuhalten. Pimco hat kürzlich eine Antwort auf eine dritte Klage eingereicht, die Ansprüche von fünf weiteren Frauen beinhaltet.

"Pimco untersucht Anschuldigungen von Fehlverhalten umgehend und reagiert angemessen darauf", bekräftigt ein Pimco-Sprecher. "Sobald uns diese Vorwürfe zur Kenntnis gebracht wurden, hat Pimco einen sehr erfahrenen, externen Experten beauftragt, eine unabhängige Überprüfung dieser Angelegenheiten durchzuführen."

Der Prüfer fand aber keine Beweise für Diskriminierung, Belästigung oder Vergeltung und schrieb, dass der Umgang der Firma mit diesen Beschwerden angemessen war, wie mit der Angelegenheit vertraute Personen sagten. Der Bericht, der vergangenen Monat abgeschlossen wurde, empfahl auch, dass Pimco den Mitarbeitern klar macht, wie die Firma Entscheidungen über Beförderungen trifft. Die Arbeitsbedingungen seien äußerst kompetitiv, heißt es weiter. "Viele blühen in diesem Umfeld auf, aber es passt nicht zu jedem."

   Große Hoffnungen in Gross-Nachfolger 

Pimco ist nach wie vor einer der größten und erfolgreichsten Anleiheinvestoren an der Wall Street und verfügt über einen großen Pool an Managern, deren Einschätzungen die Märkte bewegen und die Aufmerksamkeit der Zentralbanker auf sich ziehen. Pimco stellte CEO Roman, einen ehemaligen Banker von Goldman Sachs, 2016 ein, um die Firma nach dem Weggang von Gross aus einer finanziellen Misere hinaus zu lotsen.

Er und Investmentchef Dan Ivascyn sollen helfen, das Comeback von Pimco zu vollenden und die Kundengelder zurückzugewinnen, die nach dem Ausscheiden von Gross aus den Fonds der Firma abgezogen wurden. Pimco beendete das Jahr 2020 mit einem Vermögen von 2,21 Billionen US-Dollar. Dennoch blieben einige der kulturellen Probleme bestehen, auch lange nach Weggang von Gross.

Vor drei Jahren schrieb ein anonymer Mitarbeiter einen Brief an die Allianz, die Muttergesellschaft von Pimco, in dem er "inoffizielle" gesellschaftliche Veranstaltungen für die wenigen Bevorzugten und begrenzte Karriereentwicklungsmöglichkeiten für andere kritisierte. Er wies die Bemühungen der Firma um Vielfalt als oberflächlich zurück. "Je mehr sich die Dinge ändern, desto mehr bleiben sie gleich", schrieb der Mitarbeiter 2018 in einem Brief an Allianz-Chef Oliver Bäte. "Viele der kulturellen Herausforderungen, die das Unternehmen vor September 2014 betrafen, sind immer noch sehr präsent."

In einem neueren Brief vom Januar 2021 wurde Pimco aufgefordert, die Gehaltsunterschiede zu verringern und die Beförderungen für Frauen und farbige Mitarbeiter zu erhöhen. Zudem plädierte der anonyme Schreiber dafür, den ersten schwarzen Geschäftsführer zu ernennen. Das Wall Street Journal hat beide Briefe überprüft.

"Die Person, die diesen anonymen Brief im Jahr 2018 schrieb, schlug vor, die Mitarbeiter von Pimco anonym zu befragen, aber Pimco hatte bereits anonyme Mitarbeiterbefragungen umgesetzt. Daraus folgten mehr als 10.000 individuelle Kommentare, Empfehlungen und Meinungen von Mitarbeitern, die zu Fortschritten führten, die Pimco bei der Leistungsbeurteilung, der Ausbildung von Managern und der Inklusion sowie Vielfalt, neben vielen anderen Dingen, machte", kontert ein Pimco-Sprecher.

Viele der Pimco-Mitarbeiter sind allerdings noch gar nicht lange genug bei der Firma, um zu erkennen, wie sehr sich die Firmenkultur im Vergleich zu früher verändert hat; 61 Prozent der aktuellen Pimco-Belegschaft sind seit 2014 zu Pimco gestoßen.

Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

DJG/DJN/axw/sha

(END) Dow Jones Newswires

April 19, 2021 05:14 ET (09:14 GMT)

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