ROUNDUP: Adidas wird nach Yeezy-Abverkauf optimistischer für 2023

HERZOGENAURACH - Die Geschäfte des Sportartikelherstellers Adidas sind nach schwierigen Monaten rund um die Yeezy-Produkte des umstrittenen Rapper Kanye West im Sommer besser gelaufen als erwartet. Dazu trug auch der Abverkauf der verbliebenen Yeezy-Artikel bei, wie der Dax-Konzern am Dienstagabend in Herzogenaurach mitteilte. Der Vorstand hob deshalb auch für das Gesamtjahr seine Ziele erneut an. Am Aktienmarkt kamen die vorläufigen Zahlen und die angehobene Prognose gut an. Die Adidas-Aktie legte im frühen Mittwochhandel um 4,41 Prozent auf 178,50 Euro zu. Seit dem Jahreswechsel summiert sich das Kursplus damit auf rund 40 Prozent.

ROUNDUP: Hohe Zinseinnahmen bringen Flatexdegiro wieder auf Kurs

FRANKFURT - Nach dem Einbruch im Handelsgeschäft kommen dem Online-Broker Flatexdegiro ausgerechnet die gestiegenen Zinsen zugute. Zwar handelten die Kunden des Unternehmens im Sommer noch immer weniger mit Aktien, Anleihen und ETFs als ein Jahr zuvor. Doch die gestiegenen Zinsen ließen Umsatz und operativen Gewinn der Gesellschaft in die Höhe schnellen. An der Börse kamen die Nachrichten gut an: Die Flatexdegiro-Aktie legte am Mittwochvormittag zeitweise um mehr als elf Prozent zu.

Procter & Gamble nach gutem Auftakt zuversichtlich für neues Geschäftsjahr

CINCINNATI - Der US-Konsumgüterkonzern Procter & Gamble zeigt sich bereits nach den ersten Monaten zuversichtlich für das laufende Geschäftsjahr. "Wir haben sehr starke Ergebnisse im ersten Quartal geliefert und sind damit auf dem richtigen Weg, das obere Ende unserer Prognosespanne zu erreichen", sagte Konzernchef Jon Moeller laut Mitteilung. In den drei Monaten bis Ende September steigerte das Unternehmen seinen Erlös aus eigener Kraft - also ohne Wechselkurseffekte und Zukäufe - um sieben Prozent auf knapp 21,9 Milliarden US-Dollar (20,7 Mrd Euro), wie es am Mittwoch in Cincinnati (US-Bundesstaat Ohio) mitteilte. Procter & Gamble ist für Marken wie Ariel, Pampers und Oral-B bekannt.

Morgan Stanley verdient wegen höherer Personalkosten weniger

NEW YORK - Das US-Bank Morgan Stanley hat im Sommer wegen gestiegener Personalkosten einen Gewinnrückgang verbucht. Der Überschuss lag mit 2,4 Milliarden US-Dollar (2,3 Mrd Euro) knapp neun Prozent niedriger als ein Jahr zuvor, wie das Geldhaus am Mittwoch in New York mitteilte. Zwar steigerte die Bank ihre Erträge um zwei Prozent auf knapp 13,3 Milliarden Dollar. Doch die Personalkosten wuchsen um rund sechs Prozent auf 5,9 Milliarden Dollar, was die höheren Einnahmen mehr als aufzehrte. Zudem legte die Bank mehr Geld für drohende Kreditausfälle zurück. Am Finanzmarkt kamen die Neuigkeiten schlecht an: Im vorbörslichen US-Handel verlor die Morgan-Stanley-Aktie zunächst mehr als zwei Prozent an Wert.

ROUNDUP: Lieferando-Mutter Just Eat Takeaway erhöht Gewinnprognose

AMSTERDAM - Die Lieferando-Mutter Just Eat Takeaway will für das laufende Jahr operativ noch mehr verdienen als bislang in Aussicht gestellt. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) dürfte nun auf rund 310 Millionen Euro steigen, teilte der Essenslieferdienst am Mittwoch in Amsterdam mit. Bislang hatte der Vorstand ein Ziel von 275 Millionen Euro ins Auge gefasst nach 19 Millionen im Vorjahr. Neben den geschärften Jahreszielen verkündete das Unternehmen auch ein neues Aktienrückkauf-Programm, nachdem das letzte erst im September abgeschlossen war.

Sturm und Hagel zehren bei Versicherer Travelers am Gewinn

NEW YORK - Hohe Schäden durch Sturm und Hagel haben den US-Versicherer Travelers auch im dritten Quartal belastet. Unter dem Strich stand ein Gewinn von 404 Millionen US-Dollar (382 Mio Euro) und damit elf Prozent weniger als ein Jahr zuvor, wie das Unternehmen am Mittwoch in New York mitteilte. Im zweiten Quartal hatten schwere Stürme und Hagelgewitter den Versicherer sogar in die roten Zahlen gerissen. Am Finanzmarkt kamen die jüngsten Neuigkeiten zunächst gut an: Die Travelers-Aktie legte im vorbörslichen US-Handel um rund ein Prozent zu.

ASML setzt weniger um - Aufträge brechen ein

VELDHOVEN - Der Chipausrüster ASML hat im dritten Quartal bei den Bestellungen die Schwäche der Branche voll zu spüren bekommen. Der Wert der Neuaufträge sei im Vergleich zum Vorquartal um 42 Prozent auf 2,6 Milliarden Euro eingebrochen, teilte das EuroStoxx-50-Schwergewicht am Mittwoch in Veldhoven mit. Von Bloomberg befragte Experten hatten mit einem unveränderten Wert gerechnet. Der Umsatz ging um etwas mehr als drei Prozent auf knapp 6,7 Milliarden Euro zurück. Auch hier hatten Analysten mit einem höheren Wert gerechnet. Etwas besser als erwartet fiel dagegen die Bruttomarge aus. Diese sei im Vergleich zum zweiten Quartal leicht auf 51,9 Prozent gestiegen.

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ROUNDUP: Sie lesen im Unternehmens-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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