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Wirecard-Schlüsselzeugen wollen im U-Ausschuss erst 2021 auspacken

20.11.2020 | 09:52
FILE PHOTO: The headquarters of Wirecard AG, an independent provider of outsourcing and white label solutions for electronic payment transactions is seen in Aschheim

Berlin (Reuters) - Nach der knappen Aussage von Ex-Wirecard-Chef Markus Braun vor dem parlamentarischen Untersuchungsausschuss haben weitere Ex-Manager des Skandalunternehmens zunächst wenig zur Aufklärung beigetragen.

Zwei Schlüsselzeugen - der einstige Chef-Buchhalter Stephan von Erffa sowie der früher für die Dubai-Tochter zuständige Oliver Bellenhaus - hätten am späten Donnerstagabend von ihrem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch gemacht, sagten mehrere Abgeordnete des Bundestages am Freitag. Sie wollen zunächst ihre Vernehmung durch die Münchner Staatsanwaltschaft abschließen.

"Bellenhaus und von Erffa haben - anders als Markus Braun - verbindlich angekündigt, Anfang des Jahres 2021 vor dem Ausschuss auszusagen", sagte Grünen-Politiker Danyal Bayaz. Linken-Politiker Fabio De Masi forderte, sie müssten sich aus dem Schatten von Braun lösen. Ein Sitzungsteilnehmer sagte Reuters, der bei der Staatsanwaltschaft als Kronzeuge geltende Bellenhaus habe sich vor dem Untersuchungsausschuss für das Wirecard-Desaster entschuldigt.

Der einstige Dax-Konzern ist im Juni nach der Aufdeckung eines 1,9 Milliarden Euro großen Lochs in der Bilanz in die Pleite gerutscht, Braun und andere Manager wurde festgenommen. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen gewerbsmäßigen Bandenbetrug, Bilanzfälschung und Marktmanipulation vor. Wirecard soll sich jahrelang mit systematischen Luftbuchungen schöngerechnet und damit Anlegern und Banken Milliardenschäden zugefügt haben. Es ist einer der größten Finanzskandale in Deutschland.


© Reuters 2020 / Crédit photo © Maxppp
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