Im Rahmen dieser Überarbeitung werden zwei französische Unternehmen entfernt: Alten, europäischer Marktführer im Bereich Engineering und Hightech-Beratung, sowie Eurazeo, eine Investmentgesellschaft.

Kein weiteres französisches Unternehmen wird in den Index aufgenommen. Am 23. März, zur Öffnung der Märkte, machen sie Platz für andere aufstrebende europäische Unternehmen, insbesondere Pan African Resources und Aixtron.

Diese Entscheidungen sind das Ergebnis der von Stoxx Ltd angewandten Kriterien: Streubesitz-Marktkapitalisierung, mangelnde Liquidität und sektorale Verteilung.

Deutliche Börsenverluste bei Alten und Eurazeo

Der Jahresabschluss 2025 von Alten, der im vergangenen Monat veröffentlicht wurde, weist einen erheblichen Rückgang aus. Diese schwache Performance steht im Zusammenhang mit den Schwierigkeiten im Automobilsektor, wobei kurzfristig anhaltende Unsicherheit herrscht. Das Unternehmen zeigte eine ausgeprägte Volatilität; der Aktienkurs fiel innerhalb eines Jahres um nahezu 30%.

Eurazeo wiederum wird seine Ergebnisse für das vergangene Jahr am 11. März vorlegen. Aber auch hier ist der Kurs innerhalb eines Jahres um 38% eingebrochen. Gleichzeitig hat der starke Wettbewerb durch internationale Private-Equity-Akteure das Gewicht des Unternehmens im Index geschwächt.

Insgesamt ermöglicht diese Überarbeitung eine Neuausrichtung auf europäische Werte aus den Bereichen Bergbau, industrielle Technologien und Banken.
Die Ankündigung sorgte am Montag für eine gemischte Reaktion an der Börse. Die Aktie von Alten fiel um 4,80%. Eurazeo, das bereits in den vergangenen Monaten unter Druck stand, gab ebenfalls um 4,50% nach.

Im Gegensatz dazu profitierten die bald aufgenommenen Werte von einem erneuten Anlegerinteresse. Aixtron verzeichnete seit dem 1. Januar einen Kursanstieg von mehr als 73%.