DOW JONES--Der DAX dürfte seine Rally-Gewinne zur Wochenmitte erst einmal behaupten. Zunächst sieht es nach einer wenig veränderten Eröffnung im Bereich um 25.400 Punkte aus. Einerseits gilt der Markt nach der Aufwärtswelle der vergangenen vier Wochen zunehmend als überkauft. Andererseits sind die Vorlagen aus Asien vergleichsweise gut: Der Nikkei setzte seine Rekordjagd fort und schloss erstmals über 54.000 Punkten. Und in China wurden gute Außenhandelszahlen veröffentlicht.
Im Blick stehen mit der Berichtssaison in den USA weiterhin die Banken. Am Mittag legen unter anderem die Citigroup, die Bank of America und Wells Fargo ihre Ergebnisse vor.
Daneben ergänzen neue Daten zur Erzeugerpreisentwicklung die US-Verbraucherpreise vom Dienstag. Die Verbraucherpreise fielen günstiger aus als erwartet, mit einer Zinssenkung im Januar wird aber trotzdem nicht gerechnet. Außerdem werden die wichtigen US-Einzelhandelsumsätze veröffentlicht. Am Abend folgt dann das Beige Book der US-Notenbank.
Der am Mittwoch voraussichtlich anstehende Entscheid zu den US-Zöllen könnte die Börsen durcheinanderwirbeln, warnt ein Händler. Sollte der Oberste Gerichtshof der USA die Zölle nicht antasten, dürfte an den Märkten nicht viel passieren, meint der Händler. Sollte der Supreme Court die Zölle dagegen kassieren, dürfte das zu stark steigenden US-Renditen führen. "Das wäre dann Gift für die US-Aktien", so der Marktteilnehmer. Profitieren könnten ausgewählte europäische und asiatische Consumer Goods oder auch die Autoaktien.
Halbleiteraktien dürften den Markt weiter outperformen, so ein Marktteilnehmer mit Blick auf Werte wie Infineon oder ASML. Er verweist auf die günstigen Vorlagen: An den US-Börsen legten vor allem Intel und AMD am Dienstag stark zu. Der Philadelphia Semiconductor war einmal mehr der Outperformer unter den US-Indizes.
Unternehmensnachrichten sind rar. Die Beteiligungsgesellschaft Indus plant, bis 2030 rund 500 Millionen Euro in Unternehmenskäufe zu investieren. Im Gespräch mit der Börsen-Zeitung kündigt Finanzvorstand Rudolf Weichert an, dass das jährliche M&A-Budget sukzessive aufgestockt wird. "Wir hatten bisher ein jährliches M&A-Budget von 50 Millionen Euro; das wird in den nächsten Jahren sukzessive zulegen, auch weil wir mit steigenden Ergebnissen bzw. einem wachsenden Cashflow rechnen." Die avisierten Übernahmen für insgesamt 500 Millionen Euro sollen einen Jahresumsatz von mindestens 600 Millionen Euro generieren.
=== Devisen zuletzt +/- % 0:00 Vortag Di, 20:40 Uhr % YTD EUR/USD 1,1649 +0,0% 1,1645 1,1648 -0,7% EUR/JPY 185,41 +0,1% 185,31 185,36 +0,1% EUR/CHF 0,9329 +0,0% 0,9327 0,9328 -0,1% EUR/GBP 0,8663 -0,1% 0,8674 0,8672 -0,7% USD/JPY 159,16 +0,0% 159,13 159,13 +0,8% GBP/USD 1,3448 +0,2% 1,3423 1,3432 -0,0% USD/CNY 7,0084 +0,0% 7,0076 7,0094 -0,3% USD/CNH 6,9722 -0,0% 6,9745 6,9747 -0,2% AUS/USD 0,6701 +0,2% 0,6689 0,6681 +0,5% Bitcoin/USD 94.997,60 -0,7% 95.666,20 94.004,60 +3,0% ROHÖL zuletzt VT-Settlem. +/- % +/- USD % YTD WTI/Nymex 60,89 61,15 -0,4% -0,26 +3,7% Brent/ICE 65,22 65,47 -0,4% -0,25 +5,1% METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD Gold 4.636,30 4.586,75 +1,1% 49,55 +6,4% Silber 90,18 86,95 +3,7% 3,23 +19,4% Platin 2.053,64 1.997,66 +2,8% 55,98 +15,0% Kupfer 6,06 6,02 +0,8% 0,05 +5,1% YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags (Angaben ohne Gewähr) ===
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January 14, 2026 02:00 ET (07:00 GMT)



















