Die Aussichten des Landes bleiben solide, doch die Risiken sind kurzfristig weiterhin erhöht, so die Bank in einer Erklärung.
o 'Schwächere globale Rahmenbedingungen machen das externe Umfeld Vietnams anspruchsvoller, wobei der Ölschock die Abwärtsrisiken verstärkt', sagte die WB-Direktorin für Vietnam, Mariam J. Sherman.
o Vietnam strebt für dieses Jahr und den Rest des Jahrzehnts ein jährliches BIP-Wachstum von mindestens 10 % an.
o Das Land sieht sich einem Inflationsdruck ausgesetzt, der durch den Iran-Krieg ausgelöst wurde, wodurch die Inflation im April über dem Regierungsziel von 4,5 % lag.
o Die Weltbank prognostiziert für Vietnam im Jahr 2026 eine Inflation von 4,2 %.
o Vietnams Bankensektor ist unter Finanzierungsdruck geraten, da das Kreditwachstum die Einlagenmobilisierung übertrifft, so die Weltbank.
o Ein lang anhaltender Nahostkonflikt könnte Vietnams Exporte dämpfen und den Druck auf den Bankensektor sowie die Währung angesichts der hohen Unternehmensverschuldung und der begrenzten Devisenreserven verschärfen, hieß es weiter.
o Die Weltbank fordert Vietnam auf, sein Wachstumsmodell von der Faktorenakkumulation und bankengestützten Finanzierung hin zu produktivitätsgetriebenem Wachstum, tieferen Kapitalmärkten und qualitativ hochwertigeren ausländischen Direktinvestitionen (FDI) zu verlagern.



























