Hier sind einige Fakten über die Stadt:
KLEINER KURORT, GROSSER RUF
Évian-les-Bains ist ein Kurort in der ostfranzösischen Region Haute-Savoie am Südufer des Genfer Sees, direkt gegenüber der Schweiz gelegen, mit einer Einwohnerzahl von knapp unter 10.000.
Trotz seiner bescheidenen Größe zieht Évian aufgrund seiner Thermalquellen, der Lage am See und der Architektur der Belle Époque seit langem Besucher an.
Hier wurden auch die „Verträge von Évian“ unterzeichnet, die den Algerienkrieg beendeten und die Unabhängigkeit Algeriens anerkannten.
QUELLE EINER WELTMARKE
Évian-les-Bains ist wohl am bekanntesten für die gleichnamige Mineralwassermarke.
Das Mineralwasser stammt aus Quellen, die aus Regenwasser und Schneeschmelze gespeist werden, das durch Gletschermoränen und alpine Gesteinsschichten gefiltert wird. Es wurde erstmals 1789 von einem französischen Adligen entdeckt. Sieben Jahre später eröffnete das erste Thermalbad in Évian-les-Bains. Die kommerzielle Abfüllung begann im Jahr 1826.
Die Mineralwassermarke „Evian“ gehört dem französischen Konzern Danone, der täglich rund 6 Mio. Flaschen produziert.
FRÜHERE GIPFELTREFFEN
Im Jahr 2003 war Évian-les-Bains bereits Gastgeber eines Treffens der damaligen G8, als Russland noch Teil der Gruppe war. Zu den anwesenden Staats- und Regierungschefs gehörten der französische Präsident Jacques Chirac, US-Präsident George W. Bush, der britische Premierminister Tony Blair, der russische Präsident Wladimir Putin und Bundeskanzler Gerhard Schröder.
Die Versöhnung unter den G8-Führern hatte nach dem Beginn des Irak-Krieges, der das Bündnis gespalten hatte, oberste Priorität.
PARADIES FÜR GOLFER
Für US-Präsident Donald Trump, einen passionierten Golfer, bietet die Umgebung von Évian-les-Bains erstklassige Plätze. Der zwischen dem Ufer des Genfer Sees und den Alpengipfeln gelegene Evian Resort Golf Club bietet den Champions Course an, auf dem jährlich die Amundi Evian Championship ausgetragen wird. Der Platz blickt auf eine Geschichte bis ins Jahr 1904 zurück. (Zusammengestellt von Richard Lough; Redaktion: Paul Simao)


















