Der Pariser Leitindex hatte die Sitzung am Freitag schwach beendet, blieb den gesamten Tag unter seiner Wasserlinie und schloss mit einem Minus von 0,35% bei 8 311,74 Punkten.

Auf Wochensicht verzeichnete er einen Anstieg von 0,46%, das zweite Mal in Folge eine positive Woche – zum ersten Mal seit dem 9. Januar. Am vergangenen Donnerstag erreichte der Pariser Leitindex im Verlauf ein neues Allzeithoch von 8 437,35 Punkten. Auch der Eurostoxx 50 legt nach vier aufeinanderfolgenden Verlusttagen wieder zu. Er steigt um 0,50% auf 6 015,19 Punkte.

Diese Woche dürfte besonders ereignisreich werden, geprägt von einer Welle an Jahresergebnissen aus dem CAC 40 sowie wichtigen makroökonomischen Terminen.

Am Mittwoch werden die Anleger um 8:45 Uhr die Inflationsdaten für Frankreich für den Monat Januar erfahren. Am selben Tag folgt um 20:00 Uhr das Protokoll der letzten Sitzung der amerikanischen Notenbank (Fed Minutes), das für die Zinserwartungen von zentraler Bedeutung ist.

Am Freitag werden die Flash-PMI-Indizes (Industrie und Dienstleistungen) für Frankreich, Deutschland und die Eurozone veröffentlicht. Sie liefern Hinweise auf den Zustand der europäischen Wirtschaft.

Im Fokus stehen insbesondere die Werte aus dem Luftfahrtsektor, denn die Jahresergebnisse von Air France-KLM, ADP und Airbus werden veröffentlicht.

Am Mittwoch wird erwartet, ob Airbus seine Lieferziele für 2025 (nahezu 800 Flugzeuge) trotz anhaltender Engpässe in der Lieferkette erreichen kann. Zudem steht der Free Cash Flow im Mittelpunkt des Anlegerinteresses, da er für die Dividendenausschüttung entscheidend ist.

Am Donnerstag wird sich zeigen, ob Air France-KLM die Solidität seiner operativen Rentabilität bestätigen kann und ob die Nachfrage weiterhin stark genug bleibt, um trotz steigender Kosten (Treibstoff, Personal) hohe Preise zu halten.

Darüber hinaus werden die Märkte auf die Jahresergebnisse von Accor, Carrefour, Coface, Emeis, Eramet, FDJ, GTT, Imerys, Klepierre, M6, Mercialys sowie Orange reagieren. In Europa legen zudem BAE Systems, Danone, Nestlé und Rio Tinto ihre Zahlen vor.

Gegen 10:30 Uhr zeigt sich der Euro am Devisenmarkt leicht schwächer (-0,06%) gegenüber dem US-Dollar und notiert bei 1,1866 Dollar.