Die größte Volkswirtschaft der Welt hat im April 105.000 neue Stellen geschaffen. Investoren hatten laut dem von Trading Economics veröffentlichten Konsens lediglich mit 60.000 gerechnet. Der Wert liegt allerdings unter den 185.000 neu geschaffenen Arbeitsplätzen im März.

Die Arbeitslosenquote lag im April wie erwartet bei 4,3 % und blieb damit gegenüber dem Vormonat unverändert.

Der Konsumklimaindex der Universität Michigan ging im Mai dagegen auf 48,2 Punkte zurück, nach zuvor 49,8 Punkten. Volkswirte hatten lediglich mit einem Rückgang auf 49,7 Punkte gerechnet.

Gleichzeitig verfolgen die Marktteilnehmer weiterhin aufmerksam die Entwicklung der Lage im Nahen Osten.

Neue Zusammenstöße im Golf erschweren die Aussicht auf eine rasche Einigung zwischen den Vereinigten Staaten und Iran, auch wenn Donald Trump versicherte, dass die Waffenruhe weiterhin Bestand habe.

Die Vereinigten Arabischen Emirate berichteten in der Nacht von einem iranischen Angriff mit Raketen und Drohnen und erklärten, dass die Luftabwehrsysteme aktiviert worden seien. Nach Angaben der emiratischen Behörden wurden drei Menschen verletzt.

Washington wartet zudem auf eine Antwort Teherans auf den jüngsten Vorschlag zur dauerhaften Beendigung des Konflikts und zur Wiederaufnahme des Schiffsverkehrs in der Straße von Hormus. US-Außenminister Marco Rubio erklärte, er rechne noch am Freitag mit einer Antwort.

Rubio bezeichnete es zudem als „inakzeptabel“, dass Iran die Straße von Hormus kontrolliere. Der Preis für WTI-Rohöl fällt um fast 2 % auf 95,11 US-Dollar je Barrel. Nachdem US-Präsident Trump am Mittwoch nach „sehr guten Gesprächen“ eine Einigung mit der Islamischen Republik für „sehr wahrscheinlich“ erklärt hatte, drohte er Iran mit künftig „deutlich heftigeren“ Angriffen, sollte das Land nicht „SCHNELL“ unterschreiben.

Die Werte im Blick

Expedia verliert 8 %, nachdem der Online-Reiseanbieter gemischte Quartalszahlen vorgelegt hat. Zwar fielen die Ergebnisse zum Jahresauftakt besser aus als erwartet, doch die bestätigte Jahresprognose für 2026 enttäuschte die Anleger.

Akamai Technologies springt dagegen um 20 % nach oben. Das Unternehmen meldete den Abschluss eines langfristigen Cloud-Vertrags über 1,8 Mrd. US-Dollar mit einem großen KI-Kunden. Die Nachricht überschattete einen schwächeren als erwarteten Quartalsausblick.

Block (+6 %), der auf Finanzdienstleistungen und digitale Zahlungen spezialisierte Konzern, legt ebenfalls zu. Das Unternehmen veröffentlichte Quartalsergebnisse über den Erwartungen und hob mehrere Finanzziele für das laufende Geschäftsjahr an.