Die Transaktion umfasst ein Term Loan in Höhe von 5 Milliarden Dollar sowie ein Darlehen über 1 Milliarde Euro (1,16 Milliarden Dollar) mit einer Laufzeit bis 2033. Ein Lender Call ist für Mittwoch angesetzt.
Die Gesamtverschuldung des Unterhaltungskonzerns belief sich Ende März auf rund 32,7 Milliarden Dollar. Die Refinanzierungsbemühungen fallen in eine Zeit, in der Investoren besorgt sind, dass die Zinssätze länger auf hohem Niveau bleiben könnten, was die Kreditkosten für Unternehmen in die Höhe treibt.
Steigende Renditen erhöhen den Druck auf hochverschuldete Unternehmen, die versuchen, bestehende Verpflichtungen zu verwalten oder umzuschulden.
Laut einem Reuters vorliegenden Term Sheet fungieren Barclays, BNP Paribas, Deutsche Bank, Goldman Sachs, NatWest, RBC, UBS und Wells Fargo als Bookrunner der Transaktion.
Paramount Skydance, das den Abschluss einer 110-Milliarden-Dollar-Transaktion für Warner Bros bis zum dritten Quartal dieses Jahres anstrebt, gab bekannt, dass das fusionierte Unternehmen bei Abschluss über Nettoverbindlichkeiten von rund 79 Milliarden Dollar verfügen wird.
Der Deal wartet noch auf die Genehmigung der Wettbewerbsbehörden in Europa und Washington. Diese prüfen derzeit, wie sich die Fusion auf die Studioproduktion, Content-Rechte, den Wettbewerb im Streaming-Sektor und die Kinolandschaft auswirken wird.
Analysten gehen davon aus, dass sich das neue Unternehmen auf etablierte Franchises und das Wachstum im Streaming-Geschäft stützen wird, um die beträchtliche Schuldenlast zu bewältigen.
(1 Dollar = 0,8614 Euro)



















