'Während neue Marktteilnehmer aggressiv auftreten und die Preise unter Druck setzen, sehen wir uns gut aufgestellt', sagte Possobom und fügte hinzu, dass sich das Unternehmen nicht auf einen Preiskrieg mit der chinesischen Konkurrenz einlassen werde.
Chinesische Automobilhersteller sind in Brasilien rasant expandiert und haben mit günstigeren Elektro- und Hybridmodellen Marktanteile gewonnen, was den Wettbewerb auf dem größten Automobilmarkt der Region verschärft hat.
Er ergänzte, dass der Konflikt im Iran sowohl direkte als auch indirekte Auswirkungen auf das operative Geschäft von Volkswagen habe. Trotz der geopolitischen Spannungen blieben die Unterbrechungen der Lieferketten jedoch handhabbar und hätten bisher nicht zu Preiserhöhungen bei den Fahrzeugen geführt.
Volkswagen ist dazu übergegangen, einige Komponenten per Luftfracht einzufliegen, da die Schifffahrtsrouten durch die Straße von Hormus mit Unsicherheiten behaftet sind. 'Wir hoffen auf ein baldiges Ende des Krieges, zumal wir etwa 20% der Teile importieren', sagte er.
Das Unternehmen erwarte derzeit nicht, dass Teileengpässe die Produktion oder die Preisgestaltung erheblich beeinflussen werden, so Possobom weiter.
Possobom äußerte sich positiv zur jüngsten Performance des Konzerns und betonte, dass der April ein starker Monat für den Autobauer in Brasilien gewesen sei, wobei die Ergebnisse des ersten Quartals 2024 übertroffen wurden. (Berichterstattung durch Rodrigo Viga Gaier; Redaktion durch Isabel Teles; Editierung durch Kylie Madry)



















