Die Anteilsübertragung würde eine frische Kapitalspritze des britischen Telekommunikationskonzerns ersetzen und die Bemühungen von Vodafone Idea um die Aufnahme von Fremdkapital unterstützen, so der Bericht unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen.
Das in Mumbai börsennotierte Unternehmen könnte die Aktien später veräussern, um zusätzliches Kapital für die Begleichung von Staatsschulden und Investitionen in das Wachstum zu generieren. Ziel ist es, Marktanteile von Konkurrenten wie Reliance Jio Infocomm zurückzugewinnen, hiess es weiter.
Die Vodafone Group lehnte eine Stellungnahme ab, während Vodafone Idea nicht unmittelbar auf eine Anfrage von Reuters reagierte.
Ende letzten Monats hatte Vodafone Idea, an dem der indische Staat mit 49 % beteiligt ist, mitgeteilt, dass Indien seine langjährigen Forderungen von zuvor 876,95 Milliarden Rupien auf 640,46 Milliarden Rupien (6,75 Milliarden Dollar) reduziert habe.
Die Verbindlichkeiten resultieren aus einem langjährigen Rechtsstreit über die Berechnungsmethode der Regierung für den sogenannten bereinigten Bruttoumsatz (Adjusted Gross Revenue). Die Mobilfunkbetreiber hatten diese Kennzahl angefochten, da sie die Grundlage für Lizenzgebühren und andere Abgaben bildet.
Der verlustbringende Netzbetreiber befindet sich zudem in Gesprächen mit Kreditgebern über die Aufnahme von rund 350 Milliarden Rupien (3,7 Milliarden Dollar), wobei die State Bank of India voraussichtlich ein Bankenkonsortium anführen wird, so der Bloomberg-Bericht. Die Kreditaufnahme solle grösstenteils über befristete Darlehen erfolgen.
Die Aktien von Vodafone Idea schlossen am Freitag in Mumbai unverändert bei 11,24 Rupien. (Berichterstattung durch Aatrayee Chatterjee in Bengaluru; Redaktion durch Shilpi Majumdar)


















