Auf der ordentlichen Hauptversammlung der Vivendi SE am 21. April 2026 strebten Philippe Bénacin, Cathia Lawson-Hall und Katie Stanton keine Verlängerung ihrer Mandate an. Im Falle einer Wiederwahl hätten sie eine Amtszeit von mehr als zwölf Jahren erreicht, womit sie gemäß den Empfehlungen des AFEP-MEDEF-Kodex ihren Status als unabhängige Mitglieder des Aufsichtsrats verloren hätten. Des Weiteren bestätigte die Hauptversammlung die Kooptation von Bernard Osta durch den Aufsichtsrat vom 30. Juli 2025, die infolge des Ablebens von Philippe Labro erfolgt war. Der Aufsichtsrat setzt sich nunmehr aus sechs Mitgliedern zusammen, von denen drei Frauen sind (entspricht einer Quote von 50 %) und vier als unabhängig gelten (67 %). Hinzu kommt ein Mitglied, das die Belegschaftsaktionäre vertritt.
Im Anschluss an die Hauptversammlung trat der Aufsichtsrat zusammen und ernannte Bernard Osta zum stellvertretenden Vorsitzenden sowie zum leitenden unabhängigen Mitglied des Aufsichtsrats. In seiner Funktion als "Lead Independent Director" wird Bernard Osta die Kontinuität der zuvor von Philippe Bénacin geleisteten Arbeit sicherstellen, insbesondere die Überwachung der Vermeidung von Interessenkonflikten, das reibungslose Funktionieren des Gremiums sowie die Einhaltung der Grundsätze guter Unternehmensführung. Zudem bestellte der Aufsichtsrat Laure Delahousse zur Vorsitzenden des Prüfungs- und Nachhaltigkeitsausschusses in Nachfolge von Cathia Lawson-Hall sowie Bernard Osta zum Vorsitzenden des Nominierungs-, Vergütungs- und Governance-Ausschusses als Nachfolger von Philippe Bénacin.


















