Laut einer beim Bundesgericht in Manhattan eingereichten Klageschrift hat T-Mobile die angeblichen Einsparungen übertrieben, teilweise um mehr als 100 %, indem die Aktionspreise mit den Standardtarifen von Verizon verglichen und der Wert von Streaming-, Satellitenkonnektivität und anderen Vorteilen überhöht wurde, die "die anderen Anbieter nicht bieten".
Verizon erklärte außerdem, dass T-Mobile weiterhin Sparversprechen mache, die "im Wesentlichen identisch" mit Behauptungen seien, die der National Advertising Review Board, der das US-System der Selbstregulierung der Werbebranche überwacht, in den Jahren 2025 und 2026 als unbegründet und irreführend eingestuft habe.
Zu den angeblichen Täuschungen gehört auch, dass keine vergleichbaren Kosten für Abonnenten gegenübergestellt werden, weil die Einsparungen, die das in New York ansässige Verizon beim Bündeln verschiedener Dienste wie Netflix mit HBO Max oder Hulu mit Disney+ und ESPN+ bietet, zu niedrig angesetzt werden.
Das in Bellevue, Washington, ansässige Unternehmen T-Mobile wollte sich zunächst nicht äußern. Auch Verizon reagierte nicht umgehend auf Anfragen nach weiteren Kommentaren.
Die Klage fordert nicht spezifizierten dreifachen Schadensersatz wegen angeblich vorsätzlicher irreführender Werbung nach dem Bundesgesetz Lanham Act sowie Schadensersatz wegen Verstoßes gegen New Yorker Gesetze zu unlauterem Wettbewerb und Handelspraktiken. Zudem soll die beanstandete Werbung gestoppt werden.
Verizon hatte laut den Finanzberichten der Unternehmen zum 31. Dezember 146,9 Millionen Abonnenten, während T-Mobile zum 30. September 139,9 Millionen zählte. AT&T Mobility lag mit 120,1 Millionen zum 31. Dezember auf dem dritten Platz.



















