Die Transaktion umfasst den Kauf eines Anteils von 56,16 %, den die russische Gazprom Neft (SIBN.MM) an NIS hält.
NIS unterliegt US-Sanktionen, die im Oktober aufgrund der russischen Eigentumsverhältnisse verhängt wurden. Diese sind Teil umfassenderer Maßnahmen gegen den russischen Energiesektor nach dem Einmarsch in die Ukraine. Washington drängt auf die Veräußerung der russischen Beteiligung, wobei NIS in der Zwischenzeit eine Reihe von Ausnahmegenehmigungen der US-Regierung erwirken konnte.
MOL habe vom Office of Foreign Assets Control (OFAC) des US-Finanzministeriums eine Lizenz erhalten, um die Verhandlungen bis zum 16. Juni fortzuführen, hieß es in einer Börsenmitteilung.
Die Verhandlungen seien wesentlich vorangeschritten, und die aktuelle Verlängerung der Lizenz ermögliche die Finalisierung der Transaktionsdokumentation, so MOL.
MOL hatte im vergangenen Monat eine zweiwöchige Verlängerung bis zum 6. Juni erhalten, um die Gespräche abzuschließen, bevor am Mittwoch eine erneute Fristverlängerung beantragt wurde, um die Verhandlungen zum Abschluss zu bringen.

















