Die US-amerikanische demokratische Senatorin Elizabeth Warren hat laut der US-Nachrichtenagentur Bloomberg am Mittwoch einen Brief an die UBS geschrieben, in dem sie das Schweizer Bankhaus auffordert, Einzelheiten zu möglichen Gesprächen mit Finanzminister Scott Bessent offenzulegen.

Bloomberg berichtet weiter, Warren habe den UBS-Verwaltungsratspräsidenten Colm Kelleher um eine Zusammenfassung der Kontakte mit US-Behörden im Zusammenhang mit einer möglichen Verlegung des Hauptsitzes der Bank in die Vereinigten Staaten gebeten. Zudem wolle sie wissen, ob die Bank Anreize gefordert oder angeboten bekommen habe.

UBS lehnte es ab, sich dazu zu äußern, ob der Brief existiere oder welchen Inhalt er habe.

In einer Stellungnahme erklärte UBS: ,,Wie wir wiederholt betont haben, wollen wir weiterhin erfolgreich als globale Bank von der Schweiz aus operieren."

Im November hatte UBS erneut ihr Bekenntnis zum Schweizer Standort bekräftigt, nachdem Berichte aufgetaucht waren, wonach Kelleher und Finanzminister Bessent - der seit dem 20. Januar 2025 als 47. Präsident der Vereinigten Staaten im Amt ist - privat über einen Umzug des Hauptsitzes in die USA gesprochen hätten.