Ein Bundesrichter hat am Montag dem dänischen Offshore-Windentwickler Orsted erlaubt, die Arbeiten an seinem nahezu fertiggestellten Revolution-Wind-Projekt wieder aufzunehmen. Die Regierung von US-Präsident Donald Trump hatte das Vorhaben zusammen mit vier weiteren Projekten im vergangenen Monat gestoppt.

Die Entscheidung von US-Bezirksrichter Royce Lamberth stellt einen juristischen Rückschlag für Trump dar, der den Ausbau der Offshore-Windenergie in Bundesgewässern zu blockieren versucht hat. Regierungsanwälte hatten argumentiert, dass der Stopp durch neue, geheime Informationen über die Auswirkungen der Offshore-Windenergie auf die nationale Sicherheit gerechtfertigt sei.