US-Investoren haben in der Woche bis zum 3. Dezember erhebliche Summen in Geldmarktfonds investiert und sich gleichzeitig aus risikoreicheren Aktienfonds zurückgezogen. Damit zeigen sie eine vorsichtige Haltung vor der geldpolitischen Entscheidung der US-Notenbank Federal Reserve am Mittwoch.
Nach Daten von LSEG Lipper sammelten sie etwa 104,75 Milliarden US-Dollar in US-Geldmarktfonds an - der größte wöchentliche Nettozufluss seit dem 5. November.
Trotz der Erwartungen an eine Zinssenkung blieben die Anleger zurückhaltend. Die hohen Bewertungen von Technologiewerten mit großer Marktkapitalisierung verstärken die Umschichtung in sicherere Anlagen.
Sie trennten sich von US-Aktienfonds im Wert von netto 3,52 Milliarden US-Dollar - die zweite Woche in Folge mit Nettoverkäufen.
Mid-Cap-Fonds verzeichneten einen siebten aufeinanderfolgenden wöchentlichen Nettoabfluss in Höhe von 494,92 Millionen US-Dollar. Auch Small- und Large-Cap-Fonds mussten Nettoabflüsse von 1,18 Milliarden bzw. 476 Millionen US-Dollar hinnehmen.
Sektorale Aktienfonds blieben hingegen in der zweiten Woche in Folge gefragt und verzeichneten Nettozuflüsse von rund 510 Millionen US-Dollar.
Industrie- sowie Gold- und Edelmetallfonds erzielten Zuflüsse von 510 Millionen beziehungsweise 293 Millionen US-Dollar.
US-Anleihefonds zogen unterdessen lediglich 314 Millionen US-Dollar an - der niedrigste Wochenwert seit dem 1. Oktober.
Kurz- bis mittelfristige Investment-Grade-Fonds und Kommunalanleihenfonds sicherten sich Zuflüsse von 1,45 Milliarden beziehungsweise 737 Millionen US-Dollar, während kurz- bis mittelfristige Staats- und Treasury-Fonds einen wöchentlichen Abfluss von 1,58 Milliarden US-Dollar verbuchten.


















