STORY: Die wichtigsten Indizes an der Wall Street schlossen am Dienstag mit Gewinnen: Der Dow Jones legte um etwa vier Zehntel Prozent zu, der S&P 500 gewann ein Viertel Prozent und der Nasdaq stieg um rund sechs Zehntel Prozent.
Die Erholung nach dem Ausverkauf vom Montag fiel zusammen mit nachgebenden Anleiherenditen und einer Erholung von Bitcoin, das am Vortag den großten Dollarverlust seit Mai 2021 verzeichnet hatte.
Das Interesse der Anleger richtete sich auf die US-Notenbank Federal Reserve. Laut dem FedWatch-Tool der CME rechnen Händler mit einer Wahrscheinlichkeit von nahezu 90 Prozent mit einer Zinssenkung im Dezember.
Dennoch bleiben Inflationsängste bestehen, betont George Goncalves, US-Chefstratege für Makrookonomie bei MUFG Securities.
"Die Inflation birgt Anfang 2026 gewisse Risiken eines Anstiegs. Wenn Sie sich erinnern: Zu Beginn dieses Jahres gab es aufgrund der anstehenden Zolle viele Vorzieheffekte bei Lagerbeständen. Die Vergleichswerte für die Gesamtinflation waren eher niedrig. Zudem wurden die Preissteigerungen, die durch die Zolle entstanden sind, noch nicht vollständig an die Verbraucher weitergegeben. Wir gehen davon aus, dass es bei den Kernwaren im Inflationskorb weiterhin einen Nachholeffekt gibt. Dieser dürfte sich in den ersten Monaten des kommenden Jahres bemerkbar machen."
Zu den am Dienstag besonders bewegten Aktien zählte Boeing, das um 10 Prozent zulegte und dem Dow damit den großten Schub verlieh. Der Flugzeugbauer hatte für das kommende Jahr hohere Auslieferungen seiner 737- und 787-Modelle in Aussicht gestellt.
Die Erholung von Bitcoin beflügelte auch Kryptowerte, darunter Strategy, das fast 6 Prozent zulegte.
Und die Aktien von American Eagle sprangen im nachborslichen Handel um 15 Prozent nach oben, nachdem das Unternehmen seine Jahresumsatzprognose angehoben hatte - zum Teil dank einer umstrittenen Werbekampagne mit Schauspielerin Sydney Sweeney.



















