Cboe Global Markets verzeichnete ein Minus von 9 %, während die CME Group und die NYSE-Muttergesellschaft Intercontinental Exchange jeweils um rund 4 % nachgaben.
Die Commodity Futures Trading Commission (CFTC) ebnete am Freitag den Weg für die Einführung von Perpetual Crypto Futures. Damit sind diese Instrumente erstmals für US-Anleger über inländische, regulierte Börsen zugänglich.
Perpetual Futures, auch als 'Perps' bekannt, sind riskante Derivateprodukte ohne traditionelles Verfallsdatum, die bislang weitgehend im Offshore-Bereich angesiedelt waren.
Der Schritt hat Befürchtungen geweckt, dass die Zulassung von Perpetual Futures für andere Assetklassen den Wettbewerb für die etablierten Derivateplattformen verschärfen könnte.
'Die Frage wird sein, wie schnell Perps für andere Anlageklassen wie Aktien und Rohstoffe zugelassen werden', sagte Bill Katz, Analyst bei TD Cowen.
Wall-Street-Analysten erklärten, dass die Zulassung wahrscheinlich den Wettbewerb im Retail-Sektor erhöhen und die Bewertungsmultiplikatoren der Börsen unter Druck halten wird, während sich die Anleger mit den Risiken und der sich entwickelnden Marktstruktur auseinandersetzen.
Analysten erwarten jedoch nicht, dass Perps eine wesentliche Auswirkung auf traditionelle Futures-Produkte haben werden, da sie keine praktikable Alternative zu den für Institutionen konzipierten Instrumenten darstellen.
'Wir glauben, dass das Wettbewerbsrisiko angesichts fundamentaler Produktunterschiede und struktureller Vorteile für beide Börsen (Cboe, CME) handhabbar ist', sagte RBC-Analyst Ashish Sabadra.
Während Perps aufgrund der hohen Hebelwirkung und kurzer Haltedauern bei Privatanlegern erheblich an Bedeutung gewonnen haben, bleibt die institutionelle Nachfrage begrenzt.
'Die Kontrakte sind nicht zur Absicherung, sondern eher für die spekulative Ausrichtung von Privatanlegern konzipiert. Daher ist es schwer vorstellbar, dass Perpetual-Futures-Kontrakte die bestehende Liquidität und das Volumen bei der CME Group und ICE verdrängen werden', sagte Patrick O'Shaughnessy, Analyst bei Raymond James. (Berichterstattung durch Arasu Kannagi Basil in Bengaluru; Redaktion durch Shilpi Majumdar)



















