US-Aktienfonds verzeichneten in der Woche bis zum 4. Februar eine nachlassende Nachfrage, da die Zurückhaltung angesichts eines Ausverkaufs bei Softwareaktien zunahm. Starke Quartalszahlen von Eli Lilly und Super Micro Computer sorgten allerdings für eine gewisse Unterstützung.

Investoren kauften in der Berichtsperiode US-Aktienfonds im Wert von 5,58 Milliarden US-Dollar, was einem Rückgang von etwa 48 % gegenüber den Nettozuflüssen der Vorwoche von 10,82 Milliarden US-Dollar entspricht, wie Daten von LSEG Lipper zeigen.

Softwareaktien gerieten unter Druck, nachdem der KI-Entwickler Anthropic am vergangenen Freitag ein juristisches Plug-in für seinen generativen KI-Chatbot veröffentlichte. Dies schürte Sorgen über mögliche Verwerfungen im Sektor.

US-Fonds mit großer Marktkapitalisierung verzeichneten Zuflüsse in Höhe von 1,1 Milliarden US-Dollar, während Fonds für mittlere und kleine Unternehmen Abflüsse von 1,59 Milliarden beziehungsweise 1,67 Milliarden US-Dollar hinnehmen mussten.

Bei den Branchenfonds investierten Anleger 2,11 Milliarden US-Dollar in Industrie und 1,44 Milliarden US-Dollar in Metalle und Bergbau, zogen jedoch deutliche 2,34 Milliarden US-Dollar aus dem Technologiesektor ab.

US-Anleihefonds verzeichneten zum fünften Mal in Folge wöchentliche Zuflüsse, diesmal in Höhe von 11,11 Milliarden US-Dollar.

Kurz- bis mittelfristige Investment-Grade-Fonds erhielten Nettoinvestitionen von 6,34 Milliarden US-Dollar und damit den höchsten Wochenwert seit mindestens 2022.

Auch kommunale Anleihenfonds und inflationsgeschützte Fonds konnten mit 2,38 Milliarden beziehungsweise 1,34 Milliarden US-Dollar deutliche Zuflüsse verbuchen.

US-Geldmarktfonds verzeichneten unterdessen Nettozukäufe in Höhe von 83,09 Milliarden US-Dollar – der größte Wert seit den Nettozuflüssen von 105,08 Milliarden US-Dollar in der Woche bis zum 3. Dezember.