Investoren kauften in der Berichtsperiode US-Aktienfonds im Wert von 5,58 Milliarden US-Dollar, was einem Rückgang von etwa 48 % gegenüber den Nettozuflüssen der Vorwoche von 10,82 Milliarden US-Dollar entspricht, wie Daten von LSEG Lipper zeigen.
Softwareaktien gerieten unter Druck, nachdem der KI-Entwickler Anthropic am vergangenen Freitag ein juristisches Plug-in für seinen generativen KI-Chatbot veröffentlichte. Dies schürte Sorgen über mögliche Verwerfungen im Sektor.
US-Fonds mit großer Marktkapitalisierung verzeichneten Zuflüsse in Höhe von 1,1 Milliarden US-Dollar, während Fonds für mittlere und kleine Unternehmen Abflüsse von 1,59 Milliarden beziehungsweise 1,67 Milliarden US-Dollar hinnehmen mussten.
Bei den Branchenfonds investierten Anleger 2,11 Milliarden US-Dollar in Industrie und 1,44 Milliarden US-Dollar in Metalle und Bergbau, zogen jedoch deutliche 2,34 Milliarden US-Dollar aus dem Technologiesektor ab.
US-Anleihefonds verzeichneten zum fünften Mal in Folge wöchentliche Zuflüsse, diesmal in Höhe von 11,11 Milliarden US-Dollar.
Kurz- bis mittelfristige Investment-Grade-Fonds erhielten Nettoinvestitionen von 6,34 Milliarden US-Dollar und damit den höchsten Wochenwert seit mindestens 2022.
Auch kommunale Anleihenfonds und inflationsgeschützte Fonds konnten mit 2,38 Milliarden beziehungsweise 1,34 Milliarden US-Dollar deutliche Zuflüsse verbuchen.
US-Geldmarktfonds verzeichneten unterdessen Nettozukäufe in Höhe von 83,09 Milliarden US-Dollar – der größte Wert seit den Nettozuflüssen von 105,08 Milliarden US-Dollar in der Woche bis zum 3. Dezember.




















