US-Investoren haben in der Woche bis zum 10. Dezember erstmals seit drei Wochen wieder Aktienfonds gekauft, in Erwartung einer Zinssenkung durch die Federal Reserve am Mittwoch.

Sie investierten netto 3,3 Milliarden US-Dollar in US-Aktienfonds und machten damit nahezu einen Nettoabfluss von 3,52 Milliarden US-Dollar aus der Vorwoche wett, wie Daten von LSEG Lipper zeigten.

Die Anleger blieben jedoch besorgt über das verlangsamte Gewinnwachstum von Unternehmen im Bereich künstliche Intelligenz, nachdem die Gewinnprognose von Oracle am Mittwoch die Markterwartungen verfehlt hatte.

US-Aktiensektorfonds verzeichneten einen Nettozufluss von 2,81 Milliarden US-Dollar, den höchsten Wochenzufluss seit einem Nettokauf von 4,03 Milliarden US-Dollar in der Woche bis zum 22. Oktober.

Metall- und Bergbau-, Industrie- sowie Gesundheitsfonds verbuchten wöchentliche Zuflüsse in Höhe von 672 Millionen, 548 Millionen bzw. 527 Millionen US-Dollar.

US-Anleihefonds verzeichneten einen wöchentlichen Nettozufluss von 3,49 Milliarden US-Dollar, deutlich mehr als die Nettozuflüsse von 291 Millionen US-Dollar in der Vorwoche.

Investoren steckten 2,61 Milliarden US-Dollar in kurz- bis mittelfristige Investment-Grade-Fonds, den größten Betrag seit sieben Wochen. Sie trennten sich jedoch von allgemeinen inländischen steuerpflichtigen Rentenfonds im Wert von 902 Millionen US-Dollar.

Geldmarktfonds hingegen verzeichneten einen wöchentlichen Nettoabfluss von 4,58 Milliarden US-Dollar, nachdem sie in der Vorwoche einen starken Nettokauf von 105,03 Milliarden US-Dollar verbucht hatten.