Nachlassender Inflationsdruck, der die Erwartungen an Zinssenkungen später im Jahr stärkte, trug ebenfalls zur verbesserten Anlegerstimmung bei.
Wie Daten von LSEG Lipper zeigen, kauften Investoren US-Aktienfonds in Höhe von netto 28,18 Milliarden US-Dollar. Dies ist der größte wöchentliche Nettozufluss seit dem 1. Oktober und macht die Nettoverkäufe von 26,02 Milliarden US-Dollar in der Vorwoche vollständig wett.
Mit dem noch jungen Start der Berichtssaison für das vierte Quartal erwartet LSEG, dass US-Unternehmen mit großer und mittlerer Marktkapitalisierung einen Gewinnanstieg von 10,81 % im letzten Quartal melden werden. Die Technologiebranche führt mit einer prognostizierten Steigerung von 19,32 %.
US-Large-Cap-Aktienfonds verzeichneten einen wöchentlichen Nettozufluss von 14,04 Milliarden US-Dollar nach Nettoverkäufen von etwa 31,75 Milliarden US-Dollar in der Vorwoche. Small-Cap-Fonds zogen Nettoinvestitionen von 579 Millionen US-Dollar an, während Mid-Cap-Fonds Nettoabflüsse von 1,91 Milliarden US-Dollar verbuchten.
Unter den Sektorfonds registrierten die Bereiche Industrie, Technologie und Konsumgüter Nettoinvestitionen in Höhe von 1,69 Milliarden, 1,04 Milliarden bzw. 984 Millionen US-Dollar.
Anleihefonds verzeichneten derweil Zuflüsse von 10,12 Milliarden US-Dollar, den höchsten Wochenwert seit dem 8. Oktober.
Allgemeine inländische steuerpflichtige Rentenfonds, kurzfristige bis mittelfristige Investment-Grade-Fonds sowie Kommunalanleihenfonds führten mit Nettoinvestitionen von 3,23 Milliarden, 2,11 Milliarden bzw. 1,82 Milliarden US-Dollar in der vergangenen Woche.
Gleichzeitig trennten sich Investoren von Geldmarktfonds im Wert von 75,72 Milliarden US-Dollar, nachdem sie in den beiden vorangegangenen Wochen zusammen rund 134,94 Milliarden US-Dollar netto investiert hatten.



















