Nach Daten von LSEG Lipper zogen Anleger netto 12,57 Mrd. USD aus US-Aktienfonds ab – dies waren die ersten wöchentlichen Nettoverkäufe seit dem 20. Mai.
Die Wetten auf Zinserhöhungen waren nach dem starken Arbeitsmarktbericht der Vorwoche und den hohen Inflationsdaten vom Mittwoch sprunghaft angestiegen. Laut dem CME FedWatch Tool sank die Wahrscheinlichkeit für eine Zinserhöhung im Oktober jedoch wieder von 51% auf 34,6%, befeuert durch neue Hoffnungen auf ein Friedensabkommen zwischen dem Iran und den USA.
US-Large-Cap-Fonds verzeichneten in dieser Woche Nettoabflüsse in Höhe von 10,2 Mrd. USD, während Mid-Cap- und Small-Cap-Fonds Nettoverkäufe von 1 Mrd. USD bzw. 2,22 Mrd. USD verbuchten.
Der Technologiesektor zog wöchentliche Nettokäufe in Höhe von 4,39 Mrd. USD an, womit diese Fonds die zehnte Woche in Folge beliebt blieben. Zudem investierten Anleger beachtliche 655 Mio. USD in Fonds des Finanzsektors.
Die Zuflüsse in US-Anleihefonds erreichten in der Berichtswoche mit 12,08 Mrd. USD ein Drei-Wochen-Hoch.
Anleger kauften kurz- bis mittelfristige Investment-Grade-Fonds im Wert von 5,09 Mrd. USD – der höchste Wert seit fünf Wochen. Gleichzeitig waren die Nettokäufe bei kurz- bis mittelfristigen Staats- und Schatzanleihen mit 4,14 Mrd. USD so hoch wie seit drei Wochen nicht mehr.
Geldmarktfonds verzeichneten wöchentliche Nettoverkäufe von 16,34 Mrd. USD, nachdem in der Vorwoche noch Nettokäufe in Höhe von 111,36 Mrd. USD getätigt worden waren.



















