TOPS
Uniper (+9 %): Der deutsche Energiekonzern ist positiv ins Jahr gestartet. Im ersten Quartal erzielte Uniper ein bereinigtes operatives Ergebnis (EBITDA) von 407 Mio. Euro sowie einen bereinigten Nettogewinn von 231 Mio. Euro. Das Unternehmen bestätigte zudem seine Jahresprognose.
Intertek (+5 %): EQT soll ein verbessertes Angebot für den britischen Prüf- und Zertifizierungskonzern vorgelegt haben. Die neue, als endgültig bezeichnete Offerte bewertet die Aktie mit 61,077 GBP. Intertek hatte das vorherige Angebot über 58 GBP je Aktie am 8. Mai zurückgewiesen.
Equinor (+2 %): Arctic Securities stuft den skandinavischen Ölkonzern von „Halten“ auf „Kaufen“ hoch und hebt das Kursziel von 350 NOK auf 380 NOK an.
Bayer (+2 %): Der deutsche Chemie- und Pharmakonzern übertraf im ersten Quartal die Erwartungen mit einem EBITDA von 4,45 Mrd. Euro, ein Plus von 9 %. Getrieben wurde die Entwicklung insbesondere durch das starke Geschäft mit Sojasaatgut in der Agrarsparte. Bayer bestätigte zudem seine Jahresziele.
Var Energi (+2 %): Der Ölproduzent profitiert ebenfalls von einer positiven Einschätzung durch Arctic Securities. Die Empfehlung wurde von „Halten“ auf „Kaufen“ angehoben. Das Kursziel liegt nun bei 44 NOK nach zuvor 48 NOK.
FLOPS
Soitec (-4 %): Nach einer der beeindruckendsten Kursrallys an der Pariser Börse scheint die Aufwärtsdynamik beim Spezialisten für photonische Halbleitertechnologien nachzulassen. JP Morgan setzte das Kursziel auf 150 Euro – rund 2,4 Euro unter dem aktuellen Kursniveau. Vorsicht bleibt allerdings angebracht: Die hohe Volatilität der Aktie und die starke Nachfrage der Anleger nach KI- und Halbleiterwerten könnten die Analystenschätzungen schnell überholen.
Hochtief (-3 %): Die deutsche Bauholding meldete für das erste Quartal einen Rückgang des den Aktionären zurechenbaren Nettogewinns. Trotz steigender Umsätze sank das Konzernergebnis auf 210 Mio. Euro nach 307 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum.
Vodafone (-3 %): Der britische Telekomkonzern veröffentlichte für das Geschäftsjahr 2026 einen geringeren vorläufigen Verlust. Der den Aktionären zurechenbare Fehlbetrag belief sich für die zwölf Monate bis Ende März auf 397 Mio. Euro nach 4,17 Mrd. Euro im Vorjahr. Die Entwicklung verbessert sich zwar, reicht dem Markt aber offenbar noch nicht aus.
Munich Re (-5 %): Der deutsche Rückversicherer hatte bereits zuvor auf eine Abschwächung des Geschäfts infolge sinkender Preise bei den Vertragsverlängerungen zum 1. April hingewiesen. In diesem Zusammenhang reduzierte der Konzern sein Geschäftsvolumen bewusst um 18,5 %. Die veröffentlichten Zahlen bestätigten die Entwicklung: Das operative Ergebnis lag rund 5 % unter dem Analystenkonsens.
Investment AB Latour (-3 %): Die Aktie der schwedischen Beteiligungsgesellschaft wird heute ex Dividende gehandelt. Gleiches gilt für die Thule Group, deren Aktie um 2,28 % nachgibt.























