Grünes Ammoniak, das mit erneuerbarem Strom hergestellt wird, kann zur Produktion von grünem Wasserstoff verwendet werden, auf den Deutschland als Alternative zu fossilen Brennstoffen teilweise setzt.
Die Quellen machten keine Angaben zum Umfang der geplanten Ammoniak-Vereinbarung, sondern erklärten lediglich, dass sie im Einklang mit der weiteren Diversifizierung der Lieferbasis des Konzerns stehe.
Uniper lehnte eine Stellungnahme zu der Vereinbarung ab, über die die Wirtschaftszeitung Handelsblatt zuerst berichtet hatte.
Uniper, das während der Energiekrise in Europa von Berlin gerettet wurde, hatte 2023 eine vorläufige Vereinbarung mit der indischen Greenko Group über den jährlichen Kauf von 250.000 Tonnen grünem Ammoniak unterzeichnet.
Die Reise nach Indien am Sonntag wird Merz' erster Besuch als Bundeskanzler in dem inzwischen viertgrößten Wirtschaftsraum der Welt sein, der für Berlin ein immer wichtigerer Handelspartner wird.
Zu den bedeutendsten potenziellen Geschäftsabschlüssen zwischen den beiden Ländern gehört eine etwa acht Milliarden US-Dollar schwere U-Boot-Kooperation zwischen Deutschlands TKMS und Indiens Mazagon Dock Shipbuilders (MDL).
Das Abkommen, das den Bau von sechs U-Booten sowie eine Option auf drei weitere vorsieht, befindet sich in einer entscheidenden Phase, da das Konsortium, das als einziges im Auswahlverfahren verblieben ist, kürzlich Vertragsverhandlungen mit der indischen Beschaffungsbehörde aufgenommen hat.
"Diese Initiative wird voraussichtlich die strategischen und industriellen Beziehungen zwischen Indien und Deutschland vertiefen und das Engagement beider Nationen für technologische Zusammenarbeit und maritime Sicherheit unterstreichen", erklärte TKMS in einer Stellungnahme.
"TKMS als Technologieanbieter wird MDL dabei unterstützen, die Projektanforderungen zu erfüllen, indem es seine Lieferkette und die industrielle Basis in Indien nutzt."


















