Ein Sprecher der Gruppe stellte in einer Mitteilung klar, dass das Institut "keinerlei Absicht hat, die Lizenz zurückzugeben oder die Geschäftstätigkeit zu liquidieren". Jegliche Spekulationen, die das Gegenteil nahelegen, seien "gegenstandslos".
UniCredit erläuterte, dass die Aktivitäten im Land aus einem verkleinerten Franchise bestehen, das sich darauf konzentriert, internationale Unternehmen bei der Abwicklung von Zahlungen - insbesondere in Euro und Dollar - zu unterstützen und die Geschäftsströme mit westlichen Ländern aufrechtzuerhalten.
Die Gruppe fügte hinzu, dass dies eine konsequente Strategie der "Verkleinerung und Neuausrichtung" der operativen Tätigkeit widerspiegele, die bereits öffentlich bekannt gemacht und in den letzten Jahren umgesetzt wurde.
Dank dieser Strategie gelang es dem Konzern, das Cross-Border-Exposure von 4,5 Milliarden Euro im März 2022 auf nahezu Null zu reduzieren. Die Nettokredite sanken von 6,9 Milliarden auf 0,6 Milliarden Euro, während die lokalen Einlagen bis Ende 2025 von 7,8 Milliarden auf 0,5 Milliarden Euro zurückgingen.
(Deutsche Fassung unter Verwendung der italienischen Version von Andrea Mandalà, Redaktion Claudia Cristoferi)



















