19. Mai (Reuters) - Russland hat in der Nacht zum Dienstag den größten ukrainischen Donau-Hafen Ismajil angegriffen. Dabei wurden nach Angaben örtlicher Behörden Hafenanlagen beschädigt. Fast alle Flugkörper seien abgeschossen worden, es gebe keine Opfer. In der nordöstlichen Stadt Charkiw wurden zwei Menschen unter den Trümmern eines durch einen Drohnenangriff zerstörten Gebäudes vermutet. Zwei weitere Menschen seien gerettet worden, teilte Bürgermeister Ihor Terechow auf Telegram mit. Zudem wurden aus den Regionen Dnipropetrowsk, Mykolajiw und Saporischschja Angriffe gemeldet.
Auch die Ukraine startete mehrere Angriffe. In der Region Jaroslawl nordöstlich von Moskau, wo sich Anlagen zur Erdölverarbeitung befinden, brach Gouverneur Michail Jewrajew zufolge ein Feuer in einer Industrieanlage aus. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte auf X, die russische Raffineriekapazität sei in den vergangenen Monaten um zehn Prozent gesunken. Russische Behörden meldeten weitere Angriffe auf Moskau, die Ukraine grenzenden Region Kursk mit einem Todesopfer, Rostow und andere zentralrussische Gebiete.
(Bericht von Jekaterina Golubkova, geschrieben von Hans Busemann. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)



























