Nach enttäuschenden Ergebnissen in der Phase-3-Studie zur Multiplen Sklerose sowie den negativen Auswirkungen durch die neuen pädiatrischen Impfpläne in den Vereinigten Staaten hat das Analysehaus seine mittelfristigen Ergebnisprognosen für das Unternehmen um etwa 8% gesenkt. Dies führt dazu, dass die Empfehlung von "Kaufen" auf "Neutral" herabgestuft wird.

Das Kursziel wurde ebenfalls reduziert und liegt nun bei 88 Euro, nachdem es zuvor bei 105 Euro lag.

Obwohl die kurzfristige Bewertung im Pharmasektor weiterhin attraktiv bleibt, sieht UBS das Unvermögen von Sanofi, sein Portfolio an neuen Projekten zu beleben, als ein zu großes strategisches Risiko.

Bedeutende Fusions- und Übernahmeaktivitäten könnten laut Analyst die einzige realistische Lösung darstellen. Allerdings sei diese Perspektive mit einem gewissen Maß an Unsicherheit und erheblichen Risiken verbunden und schränke zudem die Möglichkeit für Aktienrückkäufe ein, die das EPS-Wachstum unterstützen könnten.

Die Sanofi-Aktie lag am Freitag an der Börse Paris im Zuge der Entscheidung der Schweizer Bank im Minus und verlor zur Mittagszeit 0,7%, während der CAC 40 um 0,5% nachgab.

Der Titel, der sich seit fast einem Jahr schwer tut, hat in den vergangenen 12 Monaten 17% an Wert verloren.